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    Hunting Christ Hardcover – June 1, 2013 by Kenol Policard (Author)

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    Hunting Christ Hardcover – June 1, 2013

    by Kenol Policard (Author)

    TITLE: HUNTING CHRIST
    SYNOPSIS: The devil bets God that Christ would be unable to achieve divinity in modern times. God accepts the bet. „If I win,“ Lucifer said, „You will uncreate man.“ „If you lose,“ God warned him, „then you will become a man.“ “No matter how this ends,“ Lucifer vowed, „I will always love You.“ „And I will always love you, Lucifer.“
    And so it began …
    www.huntingchrist.com
    www.imdb.com Hunting Christ
    FaceBook: Hunting Christ

    3 customer reviews

    The devil bets God that Christ would be unable to achieve divinity in modern times. God accepts the bet. „If I win,“ Lucifer said, „You will uncreate man.“ „If you lose,“ God warned him, „then you will become a man.“ “No matter how this ends,“ Lucifer vowed, „I will always love You.“ „And I will always love you, Lucifer.“ And so it began …

    Product Details

    • Hardcover: 408 pages
    • Publisher: I Am Publishing (June 1, 2013)
    • Language: English
    • ISBN-10: 0984634029
    • ISBN-13: 978-0984634026
    • Product Dimensions: 6 x 1 x 9 inches

    Editorial Reviews

    About the Author

    Ken Policard was born and raised in New York City. He now resides in both Los Angeles and New York City. He has spent more than twenty-two years producing various artists within the music community. Hunting Christ, originally conceptualized for the silver screen, is the first installment of the Hunting Trilogy. Independent American Movies is currently in the preproduction stage with the full-length feature film, as well as the Hunting Christ Broadway musical, chess set, tarot cards, audiobook, and video game.

     

    TITLE: HUNTING CHRIST
    SYNOPSIS: The devil bets God that Christ would be unable to achieve divinity in modern times. God accepts the bet. „If I win,“ Lucifer said, „You will uncreate man.“ „If you lose,“ God warned him, „then you will become a man.“ “No matter how this ends,“ Lucifer vowed, „I will always love You.“ „And I will always love you, Lucifer.“
    And so it began …
    www.huntingchrist.com
    www.imdb.com Hunting Christ
    FaceBook: Hunting Christ

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    „Vergewaltigungen und Misshandlungen“

    „Vergewaltigungen und Misshandlungen“

    Kirche

    Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt

    Heinz Duthel

    Weiteres von diesem Autor

    Dieses Buch ist mit iBooks auf Ihrem Mac oder iOS-Gerät und auf Ihrem Computer mit iTunes zum Download verfügbar. Bücher können mit iBooks auf Ihrem Mac oder iOS-Gerät gelesen werden.

    Beschreibung

    „Vergewaltigungen und Misshandlungen“
    Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
    Die heilige Steuer finanzierte Trödelbude – Sodom und Gomorrha
    Auf eine Entschädigung oder Entschuldigung warten viele der Opfer noch heute vergebens. Auch etliche Täter kamen bisher ungestraft davon. Nach seinen Recherchen sind 35 nachweislich pädophilie Priester dort noch im Amt.
    Gewalt war dort das bestimmende Erziehungsmittel, egal, ob es sich um kirchliche oder staatliche Einrichtungen handelte. In kirchlichen Heimen kam es aber deutlich häufiger zu sexuellen Übergriffen. «Kindergulag» waren diese Aufbewahrungslager.
    «Heime waren Orte, an denen systematisch Gewalt ausgeübt worden ist und Menschen gebrochen worden sind»
    Zwangsarbeit war ebenso üblich wie sexueller Missbrauch, etliche Heimkinder wurden auch für medizinische Experimente mit unabsehbaren Spätfolgen missbraucht, deren Grausamkeit sich kaum von den Versuchen unterscheidet, die Nazi-Ärzte mit KZ-Insassen durchgeführt hatten.
    Kinder wurden in Zwangsjacken gesteckt und verprügelt oder mussten Erbrochenes essen. Bettnässer mussten ihre schmutzigen Unterhosen über dem Gesicht tragen. Wer gegen Vorschriften wie das allgemeine Redeverbot verstieß, wurde tagelang in völliger Dunkelheit eingesperrt. Das sind keine Einzelfälle, sondern Methoden, die offensichtlich in vielen Heimen angewandt wurden.
    Wie viele Qualen kann ein Kind ertragen?
    Der Verfasser stellt dar, dass auch Frauen gerne prügelten und quälten, und dass Jungs genauso oft missbraucht und vergewaltigt wurden wie Mädchen. «Offenbar hat die Kirche ein Problem mit Sexualität. Opfer kirchlicher Heime berichten in 66 Prozent aller Fälle von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch.

    Die ehemaligen Heimkinder stehen in dieser langen Tradition der Ausbeutungen und Gefolterten.

    Macht und Reichtum der Kirchen sind erwachsen aus einer langen Tradition der Ausbeutung der Bevölkerung. Angefangen mit der Zwangsbekehrung, durchgesetzt mit Schwert, Blut und Tränen, gefolgt von der Verfolgung all, die dieser Zwangsbekehrung nicht folgen wollte, mit dem Auspressen bis aufs Blut der so Zwangsbekehrten.

    Die ehemaligen Heimkinder stehen in dieser langen Tradition der Ausbeutungen und Gefolterten.

    diakonie_600

    Weitere Infos zum Autor Ernst Klee siehe unter externem Link.

    Zitat

    Es ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der Nazi-Zeit, das heute noch gültig ist: das Reichskonkordat.

    Der Vertrag, den der Vatikan und das Hitler-Regime am 20. Juli 1933 schlossen, schrieb die Beziehungen zwischen Staat und Kirche fest. Inhaltlich war das beileibe kein Pakt mit dem Teufel – doch natürlich wertete das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl die Diktatur der Nationalsozialisten innenpolitisch wie international auf.

    Zitat Ende

    Artikel weiterlesen, siehe unter externen Link.

    Ungeachtet dessen, was die Kirchen unter den grausamen, menschenunwürdigen und  menschen-verachtenden Umständen direkt oder indirekt an den ehemaligen Heimkindern verdient haben, möchten wir hier einmal auszugsweise aufzeigen, aus was sich der Reichtum der Kirchen, hier die Katholische Kirche zusammensetzt.

    Vatikan – Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

    »Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.«
    – Papst Leo X. S. 142.

    »Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen.«
    – Der Philosoph Friedrich Nietzsche S. 363.

    »Wir brennen wahrhaftig vor Geldgier, und indem wir gegen das Geld wettern,
    füllen wir unsere Krüge mit Gold, und nichts ist uns genug«. – Bischof Hieronymus S. 76.

    Basis Blutgeld

    Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld – auf dieser Basis bauen alle auf, die der Kirche Geld geben.

    Wie ist die Kirche zu ihrem immensen Reichtum gekommen?

    Die Wahrheit darüber findet man in vielen dicken Büchern verborgen.

    Quelle Überschrift S…: Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

    Gold

    Vatikan_Gold

    Der Vatikan hortet den zweitgrößten Goldschatz
    auf Erden

    • In der italienischen Zeitschrift Oggi wurde der Goldschatz des Vatikans aufgrund »außerordentlicher Informationen« hinter demjenigen der USA als der zweitgrößte der Welt beziffert:
      7000 Milliarden Lire = 3.500.000.000 Euro.
    • Im Vergleich dagegen beträgt der Wert des Goldschatzes des Staates Italien »nur« 400 Milliarden Lire, dies war 1952.
      Wie groß mag der Goldschatz des Vatikans heute sein?
    • Rechnen wir die Wert-Steigerung dazu, so wäre der Wert des Goldes heute 63 % höher. Bei Verkauf könnte der Goldschatz des Vatikans, je nach Zeitpunkt eines eventuellen Abstoßes,
      bis 650 % Gewinn gebracht haben.

    Da fragt man sich:

    Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Gold-Besitz gekommen?

    Quelle: Zeitung Oggi Nr. 42/1952

    Aktien

    Vatikan_Boerse

    Der Vatikan pokert mit enormen Finanzreserven
    an der Wallstreet

    • »Die auswärtigen Finanzreserven des Vatikans sind vornehmlich an der Wallstreet konzentriert. Insgesamt dürfte sich der Gesamtbesitz der Kirchenzentrale an Aktien und anderen Kapitalbeteiligungen bereits im Jahr 1958 auf etwa
      50 Milliarden DM belaufen haben.« S. 153
    • Diese Zahl dürfte inzwischen vermutlich auf weit über Hundert Milliarden Euro angewachsen sein.

    Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Aktien-Besitz gekommen?

    Quelle: Herrmann Horst, Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

    Konzerne

    Vatikan_Industrie

    Der Vatikan ist
    »größter religiöser Wirtschaftskonzern«

    • »Der Vatikan ist heute der größte religiöse Wirtschaftskonzern der Welt und fest engagiert in zahllosen Unternehmen in den Bereichen Immobilien, Plastik, Elektronik, Stahl, Zement,
      Textilien, Chemie, Nahrungsmittel und Bauwirtschaft.« S. 244
    • Die dem Vatikan gehörende Firma Italgas hat
      Tochter-Gesellschaften in 36 italienischen Städten. Der Vatikan mischt mit bei Teer, Eisen, Destillaten, Trinkwasser, Gasherden, Industrieöfen usw. Von den etwa 180 italienischen Kreditinstituten verfügt mindestens ein Drittel über vatikanisches Geld. S. 244
    • Der Vatikan besitzt viele einflussreichste römische Banken und ist in Europa, in Nord- und in Südamerika an einer überwältigenden Fülle mächtiger Industrieunternehmen beteiligt, einige gehören sogar weitgehend dem Vatikan, wie z.B. Alitalia oder Fiat. S. 53

    Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Besitz gekommen?

    Quelle Absatz 1 und 2: Lo Bello Nino, Vatikan im Zwielicht, Düsseldorf

    Quelle Absatz 3: Deschner Karlheinz, Opus Diaboli, Reinbek 1987

    Ländereien

    Vatikan_Laendereien

    Die Kirche
    – der größte Grundbesitzer der westlichen Welt –

    Einige Beispiele:

    • Deutschland:
      Mit 8,25 Milliarden qm größter privater Grundbesitzer S.208 (entspricht gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein
      S.208 oder der Größe von Bremen, Hamburg, Berlin und München zusammen)
    • Italien: über 500.000 ha Ackerland
    • Spanien: ca. 20 % aller Felder
    • Portugal: ca. 20 % aller Felder
    • Argentinien: ca. 20 % aller Felder
    • England: ca. 100.000 ha
    • USA: über 1.100.000 ha Ackerland;
    • Weiden und Wälder sind nicht mitgerechnet. S. 429

    Wie ist die Kirche zu diesem immensen Land-Besitz gekommen?

    Quelle Absatz 1: Frerk Carsten, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002

    Quelle Weiden und Wälder…: Deschner Karlheinz,
    Und abermals krähte der Hahn, Reinbek 1972

    Städte / Immobilien

    Vatikan_Immobilien

    Der Vatikan ist »größter Immobilienbesitzer«

    Man kann in Bezug auf die immensen Besitztümer des Vatikans nicht mehr nur von Immobilien sprechen, sondern eher von Städten oder Stadtteilen.

    1. Rom z. B. ist bereits zu 1/4 in den Händen des Vatikans, recherchierte Paolo Ojetti in der Zeitschrift L’ Europeo am
      7.1.1977. Sein Artikel war wie ein Telefonbuch zu lesen. Seitenweise listete er Tausende von Palästen auf, die z. T. den 325 katholischen Nonnen- und 87 Mönchsorden gehören.
    2. Der Journalist Ojetti recherchierte auch in der italienischen Stadt Verona. Er druckte einen Stadtplan ab, auf dem ungefähr die Hälfte der Häuser schwarz markiert waren = Eigentum der katholischen Kirche. Er wies darauf hin, dass die Besitzverhältnisse in anderen Städten ähnlich sein dürften.
    3. Das war dem Vatikan zuviel. Sie nannten den Artikel verwirrend, unverantwortlich, skandalös, antiklerikal, unkulturell und dumm. Der Direktor der Zeitschrift wurde sofort gefeuert.
    4. Es dauerte 21 Jahre, bis es wieder ein mutiger Journalist wagte,
      das Thema anzupacken.
    5. Max Parisi recherchierte für die Zeitung La Padania nochmals die Eigentumsverhältnisse in Rom und kam in seinem Artikel vom
      21.6.1998 zum Schluss, dass jetzt bereits schon fast 1/3 aller Häuser Roms im Besitze des Vatikans sind.
    6. Diese Immobilien von »unermesslichem Wert« befinden sich nach seiner Recherche in den besten Lagen: »Das ganze Gebiet vom Campo dei Fiori bis zum Tiber gegenüber der Engelsburg, vorbei an der Piazza Navona und den umliegenden Straßen ist praktisch vollständig im Besitz des Vatikans. Es handelt sich um etwas weniger als die Hälfte des historischen Zentrums.« Allein in dieser Zone sind es über 2500 Paläste. Diese ganzen Immobilien tauchen auf dem Katasteramt gar nicht auf, weil sie als »ausländisches Territorium« gelten.
    7. Der Autor Guarino nennt Beispiele, wie Leute zwangsgeräumt und auf die Straße gestellt wurden, obwohl die Vatikanbank scheinheilig anderes versprochen hatte. Parisi fragt am Ende: »Was haben Glauben und 160.000 Milliarden Immobilienbesitz miteinander zu schaffen? Was hat Jesus mit … den teuersten Terrassenwohnungen Roms zu tun?«
    8. Jetzt versteht man die alten Prophezeiungen, nach denen den Römern eines Tages der Kragen platzt und die Prälaten ihre Kutten in den Tiber werfen müssen, um nicht erkannt zu werden …

    Doch wie ist der Vatikan zu diesem immensen Besitz gekommen?

    Quelle Absatz 1 – 2:  Ojetti Paolo in L’ Europeo Nr. 1/1977

    Quelle Absatz 5 – 7: Parisi Max in La Padania 21.6.1998

    Blutgeld durch Sklaverei

    Der Menschenhandel und die Sklaverei vergrößerten den Reichtum der Kirche, von dem sie heute noch lebt.

    1. Die Kirche unterstützte von Anfang an die Sklaverei und verschärfte sie in vielerlei Hinsicht. S. 520.524
    2. Papst Nikolaus V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner Bulle Divino amore communiti (Aus göttlicher Liebe zur Gemeinschaft) am 18. Juni 1452. Deshalb war der Sklavenhandel legal und verursachte bei den Beteiligten keinerlei Skrupel. S. 101
    3. Der Papst hielt sich selber Sklaven. Papst Gregor I. hielt Hunderte Sklaven auf seinen Gütern und stimmte Gesetzen zu, die den Sklaven verboten, freie Christen zu heiraten.
    4. Ein Sklave wurde wie ein Stück Vieh betrachtet. Die Kirche behandelte Sklaven wie »Kirchengut« und dieses galt als unveräußerlich. Die Kirche schätzte den Wert von Kirchengütern manchmal nicht nach Geld, sondern nach Sklaven ein. S. 523
    5. Wurde trotzdem ein Sklave freigelassen, musste er mit seinem Vermögen die Kirche entschädigen. (4. Synode von Toledo)
    6. Die Kirche verbot Sklaven, Testamente zu machen. Beim Tode eines Sklaven fielen seine Ersparnisse der Kirche zu.
    7. Laut dem »heiligen«. Thomas von Aquin waren Sklaven »zweckdienlich«. S. 229
    8. Die Kirche tat alles, um die Sklaverei zu erhalten, und nichts, um sie zu beseitigen. S. 520
    9. Ein Bischof durfte einen Sklaven nur entlassen, wenn er zwei Sklaven dafür als Ersatz anbot. S. 523
    10. Uneheliche Kinder von Klerikern wurden zu lebenslangen Kirchensklaven gemacht. Dies galt auch für Findelkinder.
      (3. Synode von Toledo)
    11. Der »heilige« Martin von Tours (heute in vielen Kirchen abgebildet, wie er seinen Mantel teilt) z. B. hielt sich
      20.000 Sklaven. S. 524
    12. Auch die Klöster hatten Sklaven, sowohl zum Dienst im Kloster wie zur Bedienung der Mönche. Tausende gefangener Slawen und Sarazenen wurden als Sklaven an Klöster verteilt. S. 528
    13. Die Sklaverei dauerte auf Kirchenländereien und päpstlichen Gütern bis ins 11. Jahrhundert.
    14. »Schätzt man doch, dass zeitweise auf einen gefangenen Sklaven, der die afrikanische Küste noch lebend erreichte, zehn trafen, die schon beim Landtransport umgekommen waren, worauf von weiteren zehn etwa neun auf dem
      Seeweg verreckten.«
    15. »Der Protestantismus ging von Anfang an in den gleichen
      Bahnen, nachdem Luther Leibeigenschaft und Sklaverei theologisch gerechtfertigt hatte. Bis weit ins 19. Jahrhundert trieben evangelische Staaten unter der theologischen Billigung der Missionare Sklavenhandel und gingen auf Sklavenjagd.«
      S. 22 und S. 150
    16. Das erste englische Sklavenschiff hieß »Jesus«. S. 179

    Jesus predigte die Nächstenliebe.

    Mit dem Tun der Kirche ist diese nicht zu vereinbaren.

    Für den, der jetzt sagt, so sei halt die Zeit gewesen, hier ein Satz aus dem Koran: »Wünscht einer deiner Sklaven eine Freilassungsurkunde, so stelle sie ihm aus, wenn du ihn als gut kennst, und gib ihm einen Teil deines Reichtums, den Gott dir verliehen.« S. 513 Es hätte also auch im «Christentum« anders sein können.

    Quelle Absatz 1, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 12, letzter Absatz:
    Deschner Karlheinz, Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 3,
    Reinbek 1990

    Quelle Absatz 2 und 14: Von Othegraven Friedhelm,
    Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

    Quelle Absatz 15 Seite 22: 9) Weber Hartwig,
    Die Opfer des Kolumbus, 500 Jahre Gewalt und Hoffnung,
    Reinbek 1982

    Quelle Absatz 15 Seite 150: Herrmann Horst,
    Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

    Quelle Absatz 16: 9) Weber Hartwig,
    Die Opfer des Kolumbus, 500 Jahre Gewalt und Hoffnung,
    Reinbek 1982

    Vatikan_Sklavenschiff

    Belegplan eines Schiffes bei einem Sklaventransport.
    Jahrhunderte lang förderte die Kirche die Sklaverei
    und hielt sich eigene Sklaven.

    Superreich
    durch Leibeigene

    Auch die Leibeigenen vergrößerten damals den Reichtum der Kirche, von dem sie heute noch lebt.

    1. Bereits ab dem 4. Jahrhundert bildete sich unter der Domäne der Kirche eine andere Art der Sklavenhaltung: die Leibeigenen.
      S. 538
    2. Die Leibeigenen waren de facto den Sklaven gleichgestellt. Sie durften ihr Land nicht verlassen und waren den Großgrundbesitzern, z. B. einem Kloster, hilflos ausgeliefert. Sie wurden mit Abgaben von Wucherzinsen erpresst und schikaniert. So entstand ein in hohem Grade korrupter und tyrannischer Zwangsstaat. Das Elend der Leibeigenen war unermesslich. Manche Eltern waren gezwungen, ihre Kinder in die Sklaverei oder die Prostitution zu verkaufen. S. 538
    3. Aufstände wurden blutig unterdrückt. Die Kirche stand auf der Seite der Ausbeuter und predigte Demut und Gehorsam.
      S. 544
    4. Die Kirche war (und ist) größte Grundbesitzerin Europas. Das Kloster Fulda z. B. besaß 15.000 Landsitze. Das Kloster St. Gallen verfügte über 2.000 Leibeigene. S. 240

    Quelle Absatz 1 – 3: Deschner Karlheinz, Opus Diaboli, Reinbek 1987

    Quelle Absatz 4: Durant Will,
    Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

    Superreich
    durch Segen & Titel

    Auch der Verkauf von Segensbriefen, Titeln, Audienzen usw. vergrößert heute noch den Reichtum
    der Kirche

    Preisliste des Vatikans (Stand 1990)

    • DM 5.000,- für einen vom Papst persönlich unterzeichneten Segen mit Urkunde
    • DM 30.000,- für eine Privataudienz mit dem Papst, inkl. Video
    • DM 50.000,- Spende für einen Ehrendoktortitel
    • DM 120.000,- Spende für einen Orden
      (Ordensstern zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens)
    • DM 300.000,- für einen Barontitel
    • DM 2.500.000,- für eine Erhebung in den Fürstenstand
    • DM 50.000,- für die Nebenkosten einer solchen Prozedur,
      etwa anlässlich der Ostermesse
    • Ab ca. 100.000,- Euro (im Durchschnitt ca. 250.000,-) kosten auch Heiligenprozesse. Nur wohlhabende Familien oder Ordensgemeinschaften können sich einen derart teuren
      Prozess leisten. S. 299
    • Allein durch die 464 Heiligsprechungen (mehr als in den 400 Jahren davor) von Johannes Paul II. dürften ca. 116.000.000,- Euro in die Kassen des Vatikans gerollt sein. S. 165

    Quelle vorletzter Absatz: Herrmann Horst,
    Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

    Quelle letzter Absatz: GEO-EPOCHE Nr. 10/03, Die Macht der Päpste

    Superreich durch Ablasshandel

    Mehr als 1 Milliarde Gulden sollen durch Ablasshandel nach Rom geflossen sein.
    Dies ist Teil des Kirchenvermögens
    – heute noch.

    1. Papst Sixtus IV. entschied 1467, dass die Wirkung kirchlicher Ablässe auch für die armen Seelen im Fegfeuer gelte. S. 144
    2. Deshalb nahmen die Klöster Geld für Gebetsdienste, damit die Verstorbenen angeblich weniger lang im Fegfeuer schmoren müssen.
    3. Der Papst entschied auch, dass, wer nicht in der Lage sei, eine Romreise für den vollständigen Ablass anzutreten, einen ebenso vollständigen Ablass erlangt, wenn er lediglich 1/3 der Reisekosten an die päpstlichen Vertreter zahlt. Tausende taten dies. S. 347
    4. Papst Leo X. meinte, dass Arme dieses Segens nur schwer teilhaftig werden, denn sie haben kein Geld und müssten deshalb des Trostes entbehren. S. 538
    5. Ablässe werden auch heute, im 21. Jahrhundert (!), angeboten. Während des »Jubeljahres 2000« wurden beim Durchschreiten diverser Tore Ablässe gewährt.
    6. »Nach Recherchen Corvins sollen durch den Ablasshandel im Lauf der 600 Jahre seines Bestehens etwa 1 Milliarde Gulden nach Rom geflossen sein.« S. 348

    Quelle Absatz 1: Herrmann Horst,
    Kirchenfürsten, Hamburg 1992

    Quelle Absatz 4: Deschner Karlheinz,
    Opus Diaboli, Reinbek 1987

    Quelle Absatz 3 und Absatz 6: Neuer Pfaffenspiegel,
    Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben,
    Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

    Ablass für Mord und Totschlag

    Besonders abscheulich wird der Ablasshandel, wenn es der Kirche nicht nur um finanzielle Bereicherung geht, sondern Menschen zu Mord und Totschlag verführt werden, um angeblich schneller in den Himmel zu kommen …

    1. So versprach Martin Luther jedem Soldaten, der beim Krieg gegen aufständische Bauern einen Bauern ermordete, und selbst ums Leben kam, einen Platz im Himmel.
      (Man vergleiche Verheißungen an islamische Selbstmordattentäter)
    2. Papst Innozenz III. versprach jedem, der sich am Kreuzzug gegen die Albigenser beteiligte, zwei Jahre Ablass. So sammelte sich ein Heer von bis 200.000 Mann, um das Städtchen Béziers
      anzugreifen. Ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Religion wurden nahezu 20.000 Menschen niedergemetzelt. Selbst die Frauen und Kinder, die sich in die Kirche geflüchtet hatten, verschonten sie nicht. Anschließend wurde die Stadt niedergebrannt.
    3. Um genügend Krieger für die Kreuzzüge zu bekommen, lockte die Kirche mit rigorosen Ablässen. Für einen angeblichen Platz im Himmel wurden Zigtausende Menschen ermordet. Da fragt man sich, welcher Teufel als »Gott« möchte wohl Wesen mit einer derart blutigen »Eintrittskarte« um sich haben?

    Quelle Absatz 1: Siehe auch unter externem Link.

    Quelle Absatz 2: Seifert Petra,
    Geheime Schriften mittelalterlicher Sekten.
    Aus den Akten der Inquisition, Augsburg 1997

    Blutgold durch Raubmord

    Unzählige Menschen wurden bei der Eroberung Amerikas umgebracht –
    vor allem des Goldes wegen.
    Dieses Gold ist heute noch Teil der römisch-katholischen Kirche.

    • Mit dem ersten Gold aus der Süd-Amerika-Beute ließ Papst Alexander VI. die Decke von Santa Maria Maggiore in Rom verzieren und mit dem Symbol seiner Familie versehen.   S. 115
    • Ein nennenswerter Anteil des Blutgoldes und -silbers floss in kirchliche Schatzkammern, transformiert in stolze Kleinodien
      christlich-abendländischer Gold- und Silberschmiedekunst.
      S. 115
    • Signifikantes Beispiel ist eine fast drei Meter hohe Monstranz, die Kardinal Cisneros aus dem Gold, »das Kolumbus auf seinen Reisen fand«, fertigen ließ und der Kathedrale von Toledo
      stiftete.   S. 114
    • Festgelegt war der Hergang, nach dem die Missionierung der Heiden zum Katholizismus zu bewerkstelligen war. »Die Indianer, denen solche Gnade und Gunst widerfährt, sollten ihrerseits ihre Unterwürfigkeit und ihren guten Willen beweisen, indem sie eine große Menge Gold, Edelsteine, Silber und andere Dinge, die sie besitzen, Seiner Hoheit, dem König und dem Gouverneur freiwillig ausliefern, andernfalls könnten Gott, unser Herr und Ihre Hoheiten sehr ungnädig werden.«   S. 108
    • »Das junge Mädchen wurde ohne weiteres den Armen seiner Familie entrissen, um die Leidenschaft des brutalen Siegers zu befriedigen. Aber die Hauptleidenschaft des Spaniers war die Liebe zum Gold. Dafür schreckte er vor keiner Anstrengung zurück … und Menschenleben waren in den Augen der Eroberer der unbedeutendste Artikel.«   S. 109
    • »Im Jahr 1500 lebten in den heutigen Grenzen Mexikos 25 Millionen Indianer, hundert Jahre später nur noch eine Million.« 
    • Über die Einschmelzung peruanischer Goldschätze ist überliefert: »Dann dauert es einen vollen Monat, das wertvolle Geschirr einzuschmelzen, obwohl Goldschmiede des Landes Tag und Nacht daran arbeiten müssen.« Der Chronist beziffert den Goldwert nur dieser einen Aktion auf 1.326.539 Goldpesos.
      Dies entspricht heute etwa 450.000.000 Euro.   S. 111
    • Einer der Haushofmeister ließ eine Menge Indianer hängen, lebendig verbrennen, den Hunden vorwerfen, ihnen die Köpfe, Hände und Füße abhauen oder die Zunge herausreißen.   S. 112
    • »Selbst der vornehmste Bischof des Reichs sendete seine Diener in der Absicht mit, seinen Teil von der gemachten Beute in Empfang nehmen zu lassen.«   S. 113
    • Der Katholizismus hat auch in Südamerika die Sklaverei grundsätzlich anerkannt. Laie wie Priester praktizierten sie; Klerus und Klöster, oft selber Großgrundbesitzer, handelten mit Sklaven.   S. 113
    • Jesuiten und Franziskaner förderten Ehen zwischen Indianern und Schwarzen, um deren Nachkommenschaft als Leibeigene zu erklären.  S. 116
    • Während die einfache Bevölkerung, Generation um Generation, in Dreck und Elend verkam, wurde der Klerus nahezu allmächtig und immens reich, wie auch die übrigen Sklavenhalter und Herren, die zur Finanzierung von »Gotteshäusern« eingefangene Indios versteigerten …   S. 117
    • Wie der Chronist Bartolomé de Las Casas berichtet, wurden Millionen Indianer des Goldes wegen grausamst abgeschlachtet. Der Gouverneur von Yucatan tauschte Hunderte junger Mädchen, die er entführt hatte, gegen Wein, Öl oder eine Speckseite.
      S. 117
    • »Die christliche Kirche war noch versessener als die weltlichen Herrscher auf die Ausbeutung des neuen Landes.«   S. 120
      »1495 erließ Papst Alexander VI. die Bulle Intercaetra:
      »… dass man barbarische Völker unterwirft und dem echten Glauben zuführt.«   S. 120
    • »Der Papst überwachte … die Ausgabe von Jagdscheinen, die Europäern für Raub und Plünderung ausgestellt wurden.«   S. 121
    • Ein Inkafürst sagte: »Was den Papst betrifft, von dem ihr sprecht, so muss er wahnsinnig sein, wenn er daran denkt, Länder zu verschenken, die ihm nicht gehören …« Darauf rief ein Mönch: »Greift augenblicklich an! Ich gebe euch die Absolution.«
      S. 124.125
    • Der Chronist Bartolomé: »Ich sagte bereits, dass die Spanier blutgierige wilde Hunde halten, die darauf abgerichtet sind, die Indianer zu erwürgen und in Stücke zu zerreißen … Zur Verpflegung dieser Hunde führen sie auf ihren Märschen eine Menge Indianer bei sich, die in Ketten gehen und wie eine Horde Schweine einhergetrieben werden. Man schlachtet dieselben, und bietet Menschenfleisch öffentlich feil. Dann sagt einer zum anderen: Borge mir doch ein Viertel von diesem Schurken (Bellacos). Ich werde nächster Tage auch einen schlachten; dann gebe ich dir’s wieder.«
      S. 127
    • Einschüchterung und Terror wurden zur Grundlage erster Begegnungen mit den Eingeborenen. So wurde in jedem Dorf zunächst ein großes Blutbad (Matanza) angerichtet, damit sie beim Hören des Namens »Christi« zitterten wie vor wahrhaftigen Teufeln. Die Wege der Conquista waren deshalb von Leichen aufgehängter und gepfählter Indianer gesäumt, die Schrecken und Panik verbreiten sollten.   S. 124
    • »Die Missionare dachten natürlich gar nicht daran, die Conquista in Frage zu stellen … Das blutige Geschäft war die Voraussetzung für ihre Mission. Verschwindende Ausnahmen ausgenommen, forderten die Missionare Gewalt.«   S. 125
    • »Da nahm er (ein Gouverneur) ein Knäblein, welches er seiner Mutter entriss, hieb ihm mit seinem Dolche von Armen und Beinen ein Stück nach dem anderen herunter und gab jedem Hunde sein Teil davon. Als sie nun diese Stücke aufgefressen hatten, warf er das Körperchen auf die Erde, damit sie es zusammen verzehrten.« S. 128
    • Die Tempel der Indios wurden schnell durch Kirchen ersetzt. Allein in Mexiko 12.000. Sie zeugen von der Fähigkeit der Missionare, die Indianer ohne Lohn für sie arbeiten zu lassen. An all dieser Kirchenpracht kleben noch heute Tränen, Schweiß und Blut der Indios.  S. 130.131
    • Aus einer indianischen Chronik: »Die Menschen waren von Weisheit erfüllt. Sie kannten keine Sünde … Sie waren voll von Frömmigkeit. Es gab keine Erkrankung der Knochen, kein Fieber, keine Syphilis, kein Brust- und kein Bauchleiden, keine Magersucht. Die Körper waren rank und schlank. All das änderte sich, als die weißen Männer kamen.«
      S. 135
    • Von der gesamten indianischen Bevölkerung, die zur Zeit des Kolumbus den Erdteil bewohnte, fielen 90 % dem Völkermord zum Opfer.
    • »In besagten 12 Jahren und innerhalb der erwähnten 400 Meilen … ermordeten die Spanier vier Millionen Menschen, die sie entweder mit Schwert oder Lanze niederstießen oder lebendig verbrannten, gleichviel, ob Mann oder Weib, jung oder alt.«
      S. 107.108
    • Und heute? Viel von diesem Blutgold klebt noch an so mancher Kirchendecke und am Kirchenaltar, und aus Blutgold ist vielleicht noch manche Monstranz, so manch´ »Allerheiligstes« gegossen.
    • Auch das Blutgold hat die Kirche zu dem gemacht, was sie heute ist: unermesslich reich.
      Und bis heute ist das Gold nicht zurückgegeben worden!

    Quelle Absätze S …: Von Othegraven Friedhelm,
    Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

    Vatikan_Indianer_1

    Um das letzte Gold heraus zu pressen,
    wurden die Indianer grausam gefoltert.

    Vatikan_monstranz_1

    Aus dem Blutgold ließ der Kardinal eine
    fast drei Meter hohe Monstranz, für die
    Aufbewahrung der Hostie in der Kathedrale
    von Toledo schaffen.

    Vatikan_sevilla

    »Wen überfällt nicht ein Schaudern, wenn er den mit 20 Tonnen Blattgold vergoldeten Altar der Kathedrale von Sevilla bestaunt und dabei an das in den Minen vergossene Blut der Indianer denkt.« S. 66 An eine Wiedergutmachung und ein Zurückgeben der Beute denkt die Kirche nicht.

    Quelle Bild unten: Rosner Enrique, Missionare und Musketen,
    500 Jahre lateinamerikanische Passion, Frankfurt am Main 1992

    Vatikan_Indianer_2

    Ein spanischer Katholik verfüttert Indianerkinder,
    die der Mönch vorher noch schnell taufte,
    an seine Hunde … S. 128

    Quelle Bild unten: Von Othegraven Friedhelm,
    Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

    Vatikan_Indianer_3

    Sie hängen zur Ehre und Verherrlichung Jesu und
    der zwölf Apostel in einzelnen Gruppen je dreizehn
    Indianer auf, so dass die Füße das Scheiterholz
    gerade berühren.

    Mit dem Wegbrennen des Holzes zieht der Strang langsam zu.”

    Vatikan Indianer_4

    Der Kazike Hatuay (Bild) wollte nicht getauft werden,
    um nicht Gefahr zu laufen, mit so grausamen Menschen
    zusammen im (katholischen) Himmel sein zu müssen.

    Vatikan_Indianer_5

    Die Katholiken hackten und schnitten den Indianern
    Nase und Hände ab und fütterten damit ihre Hunde.

    Es war der »größte Völkermord aller Zeiten«.

    Blutgeld durch Inquisition und Hexenbrennen

    Eine der schändlichsten Arten des Vatikans, Blutgeld und Reichtum zu scheffeln,
    war der Raubmord an Andersgläubigen.

    1. Die Inquisition war eine Raub- und Lynchjustiz im Namen des »rechten« Glaubens«.
    2. Kirchenfürsten haben immer wieder Blutgelder eingestrichen – so exzessiv, dass ein geflügeltes Wort sagte, das schnellste und leichteste Mittel, reich zu werden, sei das Hexenbrennen.
      S. 7
    3. Grundlage für die Folterung und Ermordung Zigtausender von Frauen in Europa war 1487 die Billigung des Hexenhammers durch den Papst. S. 193
    4. Das wahre Gesicht der Inquisition zeigen die Anordnungen von Papst Innozenz III. Er gebot, «das Eigentum der Ketzer zu konfiszieren, zu enteignen und Ketzerkinder zu enterben».
      S. 193
    5. Damit das Blutgeld schneller floss und um »belastende Geständnisse« zu bekommen, wurden die Opfer brutalst
      gefoltert.
    6. Aus dem Blutgeld konnte z. B. Papst Johannes XXII. im Jahre 1317 sechs neue Bistümer kaufen. S. 193
    7. Bereits im Jahre 380 bedrohte man Andersgläubige (Ketzer) mit Ausweisung, Verbannung und Konfiskation ihres Vermögens.
      S. 193
    8. Man sprach den Andersgläubigen das Recht ab, sich Christen zu nennen, Testamente zu machen oder zu erben, und hatte die Todesstrafe für alle “Abtrünnigen” bereit. S. 475
    9. Wurde jemand von der Inquisitionsbehörde beschuldigt und abgeholt, so kamen sofort die Beamten ins Haus und sein Besitz wurde inventarisiert. Seine Familie wurde – egal wie der Prozess später ausging – vor die Tür gesetzt und musste eventuell Hungers sterben. Es war sehr gefährlich, diesen Ausgesetzten zu helfen, da man dadurch selber in die Mühlen der Inquisition kommen konnte.
      S. 565
    10. Die Kirche bekam in Deutschland jeweils 1/3 des geraubten Geldes, Landes oder der Häuser etc. der Ermordeten. In anderen Fällen die Hälfte. Oft erhielt ein Drittel die Ortsbehörde, ein Drittel die Inquisitionsbehörde (damit sie am Laufen blieb) und ein Drittel der Bischof.
    11. Im Vatikanstaat fiel das gesamte geraubte Gut der ermordeten Andersgläubigen (Ketzer) an den Vatikan.
    12. Ab dem 14. Jahrhundert sackte der Vatikan auch in den anderen italienischen Gebieten 100 % des geraubten Gutes ein.
      S. 574
    13. Oft genug stritten Kirche und Staat um das Raubgut, bisweilen jahrzehntelang.
    14. Hätten nicht alle Beteiligten an der Inquisition, also am Raubmord an Andersgläubigen, gut verdient, wäre die Inquisition bald im Sande verlaufen. Denn viele Menschen, auch Fürsten, fühlten in ihrem Inneren, dass hier der Papst etwas Teuflisches angeordnet hatte. S. 597
    15. Papst Alexander III. befahl auf dem Konzil von Tours 1163 den
      Fürsten, Andersgläubige einzukerkern und ihr Eigentum zu konfiszieren. S. 562
    16. Sobald ein der Ketzerei Verdächtigter vorgeladen und verhaftet worden war, wurde sein Vermögen beschlagnahmt – bevor es überhaupt zu einem Prozess kam. Auch daran kann man das Wesen der Inquisition erkennen. S. 565
    17. Natürlich wurden vor allem reiche Andersgläubige (Ketzer) bevorzugt und ermordet. In Spanien reiche »Conversos«, also bekehrte Juden. Manchmal konnten sie sich für astronomische Summen für einige Zeit freikaufen. Als die reichen »Conversos« »ausgestorben« waren, weil man über Jahrhunderte Jagd auf sie gemacht hatte, war der Niedergang des kirchlich inszenierten Raubmordes nicht mehr aufzuhalten. S. 158
    18. Besonders pervers: Auch Verstorbene konnten nachträglich der Ketzerei beschuldigt werden. Dadurch konnte das Vermögen des Verstorbenen im Nachhinein bei den Erben eingezogen werden.
    19. So konnte man jeden unliebsamen Menschen ruinieren: über den Umweg seiner verstorbenen Eltern. Eine Verjährung kannte die katholische Kirche erst nach 100 Jahren.
    20. So stürzte man ganze Familien in unbeschreibliches Elend, indem man ihnen alles raubte.
    21. Eine Verjährung bei Lebenden gab es nicht. So konnte eine kritische Aussage eines Jünglings denselben noch als Greis auf den Scheiterhaufen bringen – je nachdem, wie reich er war …
    22. Besonders pervers und grausam: Jeden Handgriff bei den brutalen Foltern und auch das Essen der Folterknechte mussten das Opfer oder seine Angehörigen bezahlen. Es gab eine Preisliste für alle Foltern. Hier ein Beispiel aus Darmstadt:
    • Einen Lebenden zu vierteilen 15 kr.
    • Den Scheiterhaufen aufrichten, Die Asche des Verbrannten in fließendes Wasser werfen 30 kr.
    • Eine Hexe lebend verbrennen 14 kr.
    • Eine Person mit dem Schwert töten 10 kr.
    • Einen Menschen henken 18 kr.
    • Einen Körper ziehen 5 kr.
    • Ohren und Nase abschneiden 5 kr.
    • In den Bock spannen 8 kr.
    • Ein Streich mit der Spitzrute 1 kr
    • Für Schnüre zum Bockspannen Aufziehen und die Gewichte anhängen, die Beinschrauben anlegen 30 kr.
    • Des Ortes verweisen 1 kr.
    1. Das durch Raubmord vorwiegend Frauen gestohlene Geld und Gut kam direkt oder auf Umwegen der Kirche zugute. Mittel aus
      Hexen-Raubmord wurden verwendet z. B. beim neuen Schlossbau der Mainzer Erzbischöfe oder für die Kirchen in Goßmannsdorf und Gerbrunn. S. 136
    2. Auch Schloss Johannisburg in Aschaffenburg wurde durch Blutgeld erbaut.
    3. Nicht vergessen: Dieses durch Raubmord erbeutete Blutgeld ist auch heute noch Teil des – durch Zins und Zinseszins zu Milliarden angewachsenen – Vermögens der Kirchen.

    Quelle Absatz: 2, Herrmann Horst,
    Die Kirche und unser Geld, Hamburg 1990

    Quelle Absatz: 3, 4, 6, 7, Rahn O.,
    Kreuzzug gegen den Gral, Engerda 1995

    Quelle Absatz: 8, Deschner Karlheinz,
    Und abermals krähte der Hahn, Reinbek 1972

    Quelle Absatz: 9, 12, 14, 15, 16, Lea Henry Charles,
    Geschichte der Inquisition, Bd. 1, Aalen 1980

    Quelle Absatz: 17, Kamen Henry,
    Die Spanische Inquisition, München 1965

    Quelle Absatz: 22, Folter-Museum Rüdesheim

    Quelle Absatz: 23, Döbler Hannsferdinand,
    Hexenwahn, München 1977

    Vatikan_folter2

    Das Vermögen der Ermordeten wurde eingezogen.
    Heute würde man sagen: Raubmord.

    Vatikan_wasserfolter

    Der Papst hat die Inquisition befohlen und gezielte
    Foltermethoden gebilligt (Hexenhammer).

    Vatikan_walsebsgross

    Der katholische Mönch kann zufrieden sein.
    Gerade wurden die letzten Katharer verbrannt.
    Die Besitztümer wurden eingezogen.

    Vatikan_julius

    Vatikan_aschenbrenner

    (Bilder: Zwei Würzburger Hexenbrenner: Julius Echter und Johann Gottfried von Aschhausen mit Denkmälern im Würzburger Dom)

    Der vor allem in Europa und Amerika verbreitete Katholizismus vertritt eine sehr abstruse Glaubensrichtung. Die Massenmörder, die Hunderte Frauen, Männer, Greise und Kinder in einen grausamen Tod geschickt haben, bekommen Denkmäler über Denkmäler und man benennt Brunnen und Straßen nach ihnen.

    Aber für die Opfer findet man nicht einmal eine Gedenk-Tafel.

    Im Denken dürfte sich da noch nicht allzu viel geändert haben.

    Superreich durch Fälschungen

    Um den kirchlichen Grundbesitz zu vermehren,
    fälschten Mönche und andere Kirchenleute Urkunden.

    1. Um den kirchlichen Grundbesitz zu vermehren, fälschten Mönche und andere Kirchenleute nicht selten Urkunden.
    2. Wollte ein Bischof oder ein Abt seinen Grundbesitz vergrößern, ließ er oft eine Fälschung erstellen, die dann im Archiv »gefunden« wurde und bewies, dass dieser oder jener Fürst aus früherer Zeit den betreffenden Landstrich bereits dem Kloster vermacht hatte. Was wollten die einfachen Bauern dagegen tun, die oft des Schreibens und Lesens unkundig waren?
    3. Es gab Mönche, die das Fälscherhandwerk gelernt hatten und die das Land von Kloster zu Kloster durchzogen, um ihr Handwerk auszuüben.
    4. Auf dem Sterbelager bekannte z. B. der Mönch Gueron, dass er ganz Frankreich durchzogen habe, um für Klöster und Kirchen falsche Dokumente zu erstellen. S. 83
    5. In Süddeutschland übernahm das Benediktinerkloster Reichenau am Bodensee diese kriminelle Arbeit. S. 23
    6. Den absoluten Gipfel der Kriminalität maßte sich
      Papst Stephan II. (+ 757) an, indem er behauptete, Konstantin habe ihm das ganze Abendland geschenkt. Nicht wenige, die diese »Konstantinische Schenkung« für eine Fälschung hielten, mussten ihre Aussage mit dem Tode bezahlen, so z. B. Johannes Dränsdorf in Heidelberg noch im Jahre 1425 und der Waldenser-Führer Friedrich Reiser in Straßburg 1458. S. 51
    7. Der Konstantinischen Schenkung wurde folgendes Märchen zugrunde gelegt: Der Christenverfolger Konstantin war demnach durch Papst Silvester I. vom Aussatz geheilt, bekehrt und getauft worden und hatte zum Dank dem Papst nicht nur den Lateran, sondern alle Provinzen Italiens und der westlichen Lande zum Geschenk gemacht.
    8. Nachdem bereits im 12. Jahrhundert die Anhänger Arnolds von Brescia den Betrug erkannt hatten, deckte ihn endgültig 1440 der päpstliche Sekretär und Humanist Laurentius Valla in einer Schrift auf. Die römisch-katholische Geschichtsschreibung, so Deschner, gab die Fälschung erst seit dem 19. Jahrhundert zu. S. 106
    9. Noch immer sind die Kirchen der größte private Grundbesitzer in Deutschland wie auch in vielen anderen Staaten. Wie viel dieses Grundbesitzes ist mit dem Geld ehrlicher Arbeit gekauft und bezahlt worden? Und wie viel ist gestohlen, ergaunert und geraubt worden?

    Quelle Absatz: 4, Seifert Petra,
    Geheime Schriften mittelalterlicher Sekten.
    Aus den Akten der Inquisition, Augsburg 1997

    Quelle Absatz: 5, Kammeier Wilhelm,
    Die Fälschung der deutschen Geschichte, Wobbenbüll 1979

    Quelle Absatz: 6, Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

    Quelle Absatz: 8, Von Othegraven Friedhelm,
    Litanei des Weißen Mannes, Struckum 1986

    Vatikan_urkunde

    Ein großer Teil der mittelalterlichen Urkunden ist gefälscht.

    Superreich durch Erbschleicherei

    Ein Hauptfaktor für das Anwachsen des kirchlichen Grundbesitzes seit der Antike, besonders aber im Mittelalter, waren Erbschaften.

    1. Bereits im 4. Jahrhundert war die Erbschleicherei durch den damaligen Papst Damasus so schlimm, dass der Kaiser eingreifen musste. S. 496
    2. Um nicht in den Verdacht der Ketzerei zu gelangen, hinterließ jeder Grundbesitzer oder Pächter bei seinem Tode einen Teil der Kirche. Denn auch ein Toter konnte noch der Ketzerei angeklagt werden, um den Nachkommen das ganze Erbe zu rauben. Zudem bekam ein der Ketzerei Verdächtigter unter Umständen keinen Begräbnisplatz in geweihter Erde. Unter diesem moralischen Druck wuchsen die Ländereien der Kirche an. S. 454
    3. Papst Alexander III. verfügte bereits 1170, dass kein Testament gültig sei, das nicht in Gegenwart eines Priesters gemacht worden war.
      S. 454
    4. Jeder weltliche Notar, der ein Testament aufstellte, ohne diese Vorschrift des Papstes zu beachten, wurde mit dem Kirchenbann bestraft. S. 454
    5. Die Kirche beanspruchte für sich das alleinige Recht, ein Testament gerichtlich zu bestätigen. S. 454
    6. Testamentarische Erbschaften an die Kirche galten laut Kirche als verlässliches Hilfsmittel, um die Leidenszeit im Fegefeuer zu verkürzen. So machte die Angst vor ewigen Höllenstrafen nicht nur krank, sondern sie brachte der Kirche einen schönen Batzen Geld ein. Bis heute. S. 454
    7. Die christliche Ethik der Wiedergutmachung wurde so ausgelegt, dass wuchernden Kaufleuten gesagt wurde, die einzige Möglichkeit, das Heil zu erlangen, sei die vollständige Rückzahlung ihres Gewinns. Die Rückzahlung folgte in der Regel jedoch nicht an die
      Geschädigten. Stattdessen wurden in vielen Fällen kirchliche Stiftungen ins Leben gerufen. S. 504
    8. Unverhohlen predigte der Kirchenvater Salvian im 5. Jahrhundert: »Wer sein Vermögen seinen Kindern hinterlässt, statt der Kirche, handelt gegen den Willen Gottes und gegen seinen Vorteil. Während er für die irdische Wohlfahrt seiner Kinder Sorge trägt, betrügt er sich um seine eigene Wohlfahrt im Himmel.« S. 504
    9. Der »heilige« Basilius formulierte es so: »Vorsorge für die Kinder ist nur ein Vorwand der Habsüchtigen.« S. 505
    10. Erbschleicherei durch Priester ist bis in die heutigen Tage bekannt. Vor allem ältere Menschen sind davon betroffen. Alleinstehende ältere Menschen in Altenheimen sind dem Trost der Priester besonders zugänglich …
    11. 1993 wurde ein Fall eines Professors bekannt, der seinem Neffen laut seinem Testament 1,5 Millionen Mark vermachte. Das Testament wurde jedoch vom Priesterseminar Zaitskofen angefochten. Die katholischen Priester argumentierten, der Professor sei nicht bei Trost gewesen, als er das Testament
      zu Ungunsten der Kirche änderte. Dem konnte das Gericht nicht folgen. Die Gerichtskosten von 100.000 DM für den dreieinhalbjährigen Prozess muss das katholische
      Priesterseminar bezahlen.

    Quelle Absatz: 1, 8, 9, Deschner Karlheinz,
    Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 3, Reinbek 1990

    Quelle Absatz: 2, 3, 4, 5, 6, Durant Will,
    Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

    Quelle Absatz: 11, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.09.2002

    Superreich durch
    den Zehnt

    Eine große Rolle bei den Einnahmen der Kirche spielte auch der Zehnt.

    1. Im Mittelalter waren alle Grundbesitzer verpflichtet, ein Zehntel ihrer Gesamterzeugung oder ihres Einkommens an die Ortskirche abzuführen. S. 454
    2. Wer den Zehnten nicht oder unrichtig zahlte, riskierte Verdammnis
      und Exkommunikation durch die Priester. S. 454
    3. So zogen die Geistlichen »bewaffnet und unnachsichtig
      Schulden ein«, während sie scheinheilig gegen Wucher
      und Zinsen predigten. S. 498
    4. Der heilig gesprochene Papst Pius V. (1566-1572) gab seinen Eintreibern die Anweisung:
      »Ein gemeiner Mann, der seine Geldstrafe nicht bezahlen kann, soll beim ersten Mal mit auf den Rücken gefesselten Händen einen Tag lang vor der Kirchentür stehen. Beim zweiten Mal durch die Straße gegeißelt werden. Beim dritten Mal wird man ihm die Zunge durchbohren und ihn auf die Galeeren schicken.« S. 18
    5. Verweigerung des Zehnten führte bei den Stedinger Bauern zu Massenmord und Plünderung durch die Kirche mit ihren verbündeten Rittern.
      Die Bauern weigerten sich, dem Erzbischof von Bremen den Zehnt zu zahlen. Gegen sie wurde im Jahre 1229 das furchtbare Instrument der Inquisition in Gang gesetzt.
      Papst Gregor IX. ließ seine Dominikaner den Kreuzzug gegen die Stedinger Bauern predigen. S. 90
      Im Winter 1229/30 rückte Erzbischof Gebhard II. von Bremen zusammen mit seinem Bruder und anderen Adeligen und ihren Rittern ins Feld gegen die Bauern. S. 90
      Zunächst gewannen die Bauern, aber fünf Jahre später, am 27. März 1234, wurden sie von einem Heer im Dienste der Kirche massakriert. S. 91

    Quelle Absatz: 1, 2, Durant Will,
    Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

    Quelle Absatz: 3, Neuer Pfaffenspiegel,
    Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben, Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

    Quelle Absatz: 4, Herrmann Horst, Kirchenfürsten, Hamburg 1992

    Quelle Absatz: 5, Rill Bernd,
    Die Inquisition und ihre Ketzer, Puchheim 1982

    Vatikan_Zehnt

    Superreich durch Simonie

    Der Ämterverkauf (Simonie) brachte dem Papst viel Geld und Besitztümer ein.

    1. Jesus kannte keine Ämter. Er stand auf gegen die Theologie und gegen das damalige Priester- und Pfarrertum. Deshalb setzte er auch keine Amtsinhaber ein. Die katholische Kirche machte das das ein wenig anders …
    2. Papst Innozenz III. schuf gleich nach seinem Amtsantritt 52 neue Sekretariatsstellen, die er für 79.000,- Goldgulden verkaufte. S. 342
    3. Päpste erklärten oft die verkauften Ämter ihrer Vorgänger als vakant, um sie neu verkaufen zu können. S. 342
    4. Papst Leo X. hatte 39 neue Kardinalsämter geschaffen und strich dafür 511.000,- Dukaten ein. Der Preis für einen Kardinalshut lag damals bei 10.000,- bis 30.000,- Golddukaten pro Exemplar.
    5. Selbst das Amt des Papstes war käuflich und ging an den Meistbietenden. Als 1492 Papst Innozenz VIII. starb, galt Kardinal della Rovere als der große Favorit. Er verfügte über 1.000.000 Golddukaten von der Republik Genua und weitere 200.000 vom König von Frankreich, um seinem Anspruch den nötigen Nachdruck zu verleihen. S.191
    6. Sein Konkurrent Rodrigo Borgia war unter vier Päpsten Vizekanzler des Heiligen Stuhls. «Die von ihm gebotenen Bestechungsgelder waren atemberaubend. Er verschenkte reiche Abteien, luxuriöse Villen und ganze Städte, um sich die Stimme eines Kardinals zu sichern.« S.191
    7. «Während des fünftägigen Konklaves im August 1492 operierte er mit Versprechungen auf profitable Beförderungen und unverhohlenen Bestechungen, um die Wahl für sich zu entscheiden. Manche Kardinäle wollten Paläste, andere Burgen, Land oder Geld.
    • Kardinal Orsini verkaufte seine Stimme für die Burgen Monticelli und Sariani.
    • Kardinal Ascanio Sforza wollte vier Maultierladungen Silber – und das lukrative Kanzleramt der Kirche, um seine Zustimmung zu garantieren.
    • Kardinal Colonna bekam die reiche Abtei St. Benedikt mitsamt allen dazugehörigen Domänen und Patronatsrechte für sich und seine Familie auf ewige Zeiten.
    • Der Kardinal von St. Angelo wollte das Bistum Porto, die dortige Burg und einen Keller voll Wein.
    • Kardinal Savelli erhielt die Civita Castellana.
    • Rodrigo fehlte immer noch eine Stimme zum Sieg. Die ausschlaggebende Stimme gehörte einem venezianischen Mönch. Er wollte lediglich 5.000 Kronen und eine Nacht mit Rodrigos Tochter, der reizenden zwölfjährigen Lucrezia. Das Geschäft wurde besiegelt, und mit den Stimmen von zweiundzwanzig Kardinälen in der Tasche wurde Rodrigo Borgia zu Papst Alexander VI. gekürt.« 19) S. 191-192

    Quelle Absatz: 2, 3, Neuer Pfaffenspiegel,
    Sünden der Kirche. Das Geschäft mit dem Glauben, Pawlak-Verlag, Herrsching 1990

    Quelle Absatz: 5, 6, Cawthorne Nigel,
    Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans, Köln 1999

    Superreich durch Mord

    Vatikan_buch

    Päpste schreckten auch vor Mord nicht zurück, wenn es um ihre finanziellen oder machtpolitischen Vorteile ging. Glaubt man einigen Priestern, die mit einem Buch anonym an die Öffentlichkeit gingen, so geschehen heute noch mysteriöse Todesfälle im Vatikan.

    1. Der Historiker Thomas Tomasi schrieb dazu: »Es wäre nicht möglich, all die Morde, die Vergewaltigungen und die Fälle von Blutschande aufzuzählen, die jeden Tag am Hof des Papstes begangen wurden. Das Leben eines Menschen ist nicht lang genug, um sich die Namen aller ermordeten, vergifteten oder bei lebendigem Leibe in den Tiber geworfenen Opfer zu merken.« S. 214
    2. Mord war ein hübscher Nebenverdienst für Papst Alexander VI. Der permanenten Bedrohung seines Bruders überdrüssig, der sich im Vatikan als Flüchtling aufhielt, schickte der osmanische Sultan Bajasid II. Papst Alexander VI. 40.000 Golddukaten, für die er Dschem ermorden solle. Doch so billig war die Hilfe des Papstes nicht zu haben. Er wartete ab. Weitere 200.000 Dukaten legte der Sultan nach. Dann ließ Papst Alexander VI. Dschem vergiften.
      S. 195.196
    3. Der Ämterverkauf war eine gute Einnahmequelle. Um jedoch die Einnahmen nicht versiegen zu lassen, «sorgte Papst Alexander dafür, dass die Kardinäle bald vergiftet wurden, die er zuvor ernannt hatte. So konnte er nicht nur ihren Kardinalshut erneut verkaufen, sondern auch alle ihre Besitztümer einstreichen, die auf die Kirche übergingen – soll heißen auf Papst Alexander«. S. 195
    4. In seinem Bestseller Die Heilige Mafia des Papstes erwähnt Robert Hutchison eine Reihe mysteriöser Todesfälle, die alle in geschäftlichem oder persönlichem Zusammenhang mit dem Vatikan oder einer ihr nahe stehenden Gruppe stehen sollen: Er bezieht seine Behauptungen auf folgende Todesfälle:
    • 1975: Der französische Senator Prinz Jean de Broglie
    • 1977: Charles Bouchard, Geschäftsführer der
      Genfer Leclerc-Bank
    • 1978: Pater Giuliano Ferrari
    • 1978: Der orthodoxe Patriarch Nikodim
    • 1978: Papst Johannes Paul I.
    • 1978: Wenig später Kardinalstaatssekretär Villot
    • 1979: Kardinal Vagnozzi, Chef der vatikanischen Präfektur für Wirtschaftsangelegenheiten
    • 1981: Francesco Cosentino, P2-Loge
    • 1982: Der Mailänder Bankier Roberto Calvi
    • 1982: Der Antiquar Sergio Vaccari
    • 1982: Der Autor Giorgio Di Nunzio
    • 1982: Kardinal Benelli aus Florenz
    • 1985: Der ehemalige spanische Außenminister
      Gregorio López-Bravo
    • 1985: Bankier Ricardo Tejero
    • 1986: Der Reeder José Maria Aristrain
    • 1986: Der Mafioso Michele Sindona
    • 1986: Ein missglückter Mordanschlag auf den spanischen Unternehmer Ruiz-Mateos
    • 1986: Der spanische Verfassungsrichter Manuel García-Pelayo
    • 1994: Der salvadorianische Erzbischof Rivera Damas
    • 1998: Der Leiter der Filiale der Vatikanbank in Neapel,
      Aldo Palumbo
    1. Der Geistliche Giuliano Ferrari wurde in einem leeren Abteil des Schnellzuges Genf-Paris tot aufgefunden. Er starb angeblich an »schwerem Herzinfarkt«. Bereits 1969 hatte man versucht, ihn mit Hilfe von Glykosid Digitalis langsam zu vergiften. Diese Droge verursacht Herzversagen. Ferrari nannte die römische Kirche »das größte und schmutzigste Geschäftsunternehmen der Welt«.
      Deschner spekuliert, ob er nicht Opfer des Vatikanismus wurde. Nach Ansicht Ferraris waren die lateinamerikanischen Priester Camillo Torres und Oscar Romero Opfer des Vatikans. Ferrari sagte kurz vor seinem Tod: »Das jüngste Verbrechen des Vatikans war die Ermordung meines Freundes, des Erzbischofs Oscar Romero in San Salvador.« S. 178
    2. Am Morgen des 18. Juni 1982 wurde der Mailänder Bankier Roberto Calvi unter der »Brücke der Barmherzigen Brüder« in London erhängt aufgefunden, seine Füße hingen in die Themse. Er war Mitwisser und Beteiligter eines großen Finanzskandals, der vom Vatikan ausgelöst wurde. Seiner Tochter sagte er kurz vor seinem Tode:
      »Die Priester werden mein Ende sein.« S. 276
    3. Seine Frau, Clara Calvi, sagte in einem Interview: »Es waren mit Sicherheit die Priester des Vatikans. Das hatte uns Roberto schon vorher gesagt. Jemanden umzubringen ist für sie keine Sünde, so sagten sie es ihm. Sie würden ja nur eine Seele aus dem Körper befreien.«
    4. Dem früheren Finanzberater des Vatikans, Leopold Ledl, sagte Calvi Tage vor seinem Tode auf seiner Flucht nach London: »Marcinkus will meinen Kopf.« (Gemeint war Kardinal Marcinkus.) S. 276
    5. Am Montag, dem 4. Mai 1998 wurden im Vatikan drei Menschen ermordet. Die offizielle Fassung: Der Schweizergardist Cédric Tornay habe den Oberstleutnant Estermann und seine Ehefrau Gladys Meza Romero erschossen, um sich darauf selbst zu richten. Eine Gruppe von Angehörigen des Vatikans, Geistliche und Laien, die anonym bleiben wollen, sehen das anders. Sie schrieben in Italien ein Buch zu diesem Thema mit dem Titel: »Blutlügen im Vatikan«. In Deutschland erschien das Buch mit dem Titel: Ihr habt getötet.
    6. In ihrem Buch legen sie ihre Überlegungen dar, wie es zu den Morden gekommen sein könnte, wer Nutznießer war, und sie zählen die vielen Unstimmigkeiten auf bis zum gefälschten Abschiedsbrief des angeblichen Mörders.
    7. Die Mutter Cédrics behauptet, es gäbe jemanden im Vatikan, der die Wahrheit aufklären könnte, doch dieser jemand sei plötzlich spurlos verschwunden.
    8. Sie hat Angst, denn Abgeordnete aus dem Vatikan sind bis zu ihr in die Schweiz gereist, um sie unter Druck zu setzen und zum Schweigen aufzufordern. S.110
    9. Nach Angaben dieser anonymen Mitarbeitergruppe des Vatikans, die sich »Jünger der Wahrheit« nennt, soll im Vatikan ein »blutiger Erbfolgekrieg« toben zwischen dem sich rivalisierenden Ableger der berüchtigten Freimaurerloge P2« und einer erzkonservativen international agierenden Gruppe. S.117
    10. Die »Jünger der Wahrheit« aus dem Vatikan schreiben, dass in einem zähen Ringen sich Clans der Freimaurer und dieser internationalen Gruppe »die gigantische (politische, ökonomische und logistische) Machtfülle des Vatikans untereinander aufteilen, wobei der Papst nur als klerikales Aushängeschild dient.« S.117
    11. Zum Tode von Johannes Paul I. (Albino Luciani) sagen sie, er wollte mit dubiosen Finanzgeschäften, übertriebenem Prunk und Korruption innerhalb der Amtskirche aufräumen. »Doch sein Pontifikat war auffallend kurz (33 Tage), die Todesumstände mysteriös, und Albino Lucianis Leiche wurde so schnell einbalsamiert, dass eine Obduktion nicht mehr möglich war …«

    Quelle Absatz: 1, 2, 3, Cawthorne Nigel,
    Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
    Köln 1999

    Quelle Absatz: 4, Hutchison Robert, Die Heilige Mafia des Papstes, München 1998

    Quelle Absatz: 5, Ojetti Paolo in L’ Europeo Nr. 1/1977

    Quelle Absatz: 6, Lo Bello Nino, Vatikan im Zwielicht, Düsseldorf 1983

    Quelle Absatz: 7, Im Namen des Papstes – Mysteriöse Verbrechen:
    Die Spur führt in den Vatikan (ARD, 8.12.1991)

    Quelle Absatz: 8, Ledl Leopold, Im Auftrag des Vatikans, Wien 1989

    Quelle Absatz: 9, 12, 13, 14, 15, Discepoli di Verità,
    Ihr habt getötet – Der Machtkampf der Logen im Vatikan,
    Berlin 2003

    Superreich durch Nebeneinnahmen

    Die Päpste fanden immer wieder Wege, ihr Vermögen und das der Kirche zu vergrößern.

    1. Papst Alexander VI. ließ Mörder einfach laufen – gegen eine kleine Gebühr selbstverständlich. Er bemerkte: »Der Herr will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er zahlt und lebt.« Bei durchschnittlich ca. 14 Ermordeten pro Tag in Rom damals ein einträgliches Geschäft.
      S. 195
    2. Der gleiche Papst erlaubt einem Adeligen, mit seiner Schwester Blutschande zu begehen – gegen eine Gebühr von 24.000 Goldstücken. S. 195
    3. Peter Mendoza, Kardinal von Valencia, erkaufte sich beim Papst die Genehmigung, seinen Liebesknaben »leiblichen Sohn« nennen zu dürfen. S. 195
    4. Nigel Cawthorne schreibt in seiner Skandalchronik des Vatikans über Papst Bonifatius IX.: Er «war ein Mörder, der durch Ämterverkauf (Simonie) die leeren päpstlichen Kassen füllte. Außerdem betrieb er Ablasshandel und erhob Gebühren für die Kanonisierung Heiliger oder die Ausstellung von Echtheitsurkunden für ´neu entdeckte` Reliquien, wie zum Beispiel die Vorhaut Christi.« S. 195
    5. Auch an den Kreuzzügen verdienten die Klöster gut, denn sie nahmen die Ländereien der Kreuzfahrer als Pfand, die beim Tode derselben an sie fielen … S. 455

    Quelle Absatz: 1, 2, 3, 4, Cawthorne Nigel,
    Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
    Köln 1999

    Quelle Absatz: 5, Durant Will, Kulturgeschichte der Menschheit, Band 6, München 1978

    Superreich durch Prostitution

    Es gab Päpste und Bischöfe, die sich durch Prostitution bereicherten und dafür eigene Bordelle betrieben.

    1. Um einen Krieg gegen die Türken zu finanzieren, baute Papst Sixtus IV. (1471-1484) in Rom ein vornehmes Bordell für
      beide Geschlechter. Seine Kurtisanen sollen ihm jede Woche einen »Julio« aus Gold bezahlt haben, was jährliche Einnahmen von
      26.000 Dukaten ergaben. S. 172
    2. Zu Zeiten des Papstes Klemens VI. (1342-1352) waren die Prostituierten so zahlreich, dass Papst Klemens ihnen eine Steuer auferlegte. Der Historiker Joseph McCabe stöberte gar eine Urkunde auf, aus der hervorgeht, dass päpstliche Beamte »ein schönes,
      neues, ansehnliches Bordell« von der Witwe eines Arztes kauften.
      Die Urkunde verzeichnet fromm, der Ankauf sei
      »im Namen Unseres Herrn Jesus Christus« erfolgt. S.137
    3. In Deutschland hatte sich eine neue Form der Tempelprostitution entwickelt. Im Straßburger Münster trieben sich Prostituierte herum. Was man dazu wissen sollte: Der Bischof von Straßburg leitete ein Bordell. S. 118
    4. Der Dekan des Würzburger Doms soll den gesetzlichen Anspruch besessen haben, jedes Jahr aus jedem Dorf der Diözese ein Pferd, eine Mahlzeit und ein junges Mädchen zu erhalten. S. 118
    5. Eine direktere Form der Tempelprostitution wurde im dreizehnten Jahrhundert in Rom wiedereingeführt. Alle ortsansässigen Huren wurden zusammengetrieben und in der unterirdischen Kapelle der Kirche Santa Maria an die Arbeit geschickt, umgeben von einigen der heiligsten Gegenstände der Christenheit.
    6. Papst Julius II. verfügte am 2. Juli 1510 in einer päpstlichen Bulle die Einrichtung eines Bordells, in dem junge Frauen ihrem Gewerbe nachgehen durften.
    7. Die nachfolgenden Päpste Leo X. und Klemens VII. duldeten dieses Etablissement ebenfalls unter der Bedingung, dass ein Viertel der gesamten Habe der dort arbeitenden Frauen nach ihrem Tod in den Besitz der Nonnen von Sainte-Marie-Madeleine übergeht. S. 236

    Quelle Absatz: 1, 2, 3, 4, 7, Bild unten, Cawthorne Nigel,
    Das Sexleben der Päpste – Die Skandalchronik des Vatikans,
    Köln 1999

    Vatikan_Prostition

    »Vielweiberei, Sodomie und Inzest waren noch die
    harmlosen Laster von Päpsten …«

    Superreich durch Subventionen des Staates

    In Deutschland liegt die Kirche mit dem Staat in einem Bett, obwohl es das Grundgesetz anders vorschreibt.

    Die Folgen: Der Staat nimmt dem Bürger das Geld – der reichen Kirche wird es vorne und hinten rein gesteckt!

    Über 14 Milliarden
    jedes Jahr!

    • Entweder sind die Politiker derart umnachtet, dass sie es nicht merken, oder sie sind der Kirche hörig und haben Angst.
    • Man hat das Gefühl, die Kirchen haben die Politiker längst in die Tasche gesteckt und können fordern, was sie wollen – die Politiker zahlen es buckelnd, dankbar und freiwillig nach dem Motto:
      »Halt du sie dumm – ich halt sie arm …«
    • Seit Jahr und Tag benützt die Kirche den Staat und somit das Volk als »Melkkuh«.
    • Sie lässt sich vom Staat vieles zahlen:
      • Gehälter von Bischöfen, Kardinälen, Erzbischöfen und Weihbischöfen
      • Gehälter von Kanonikern und Oberkirchenräten
      • Gehälter von Domvikaren und Mesnern
      • Gehälter von bischöflichen Sekretären
      • Gehälter von Militärbischöfen und -pfarrern
      • Reparatur und Erhalt zahlreicher Kirchen und kirchlicher Gebäude
      • Ausbildung der Priester und Theologen
      • Konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen
      • Abermillionen für Forderungen aus der Zeit vor Napoleon (!),
        die meist von den verarmten Kommunen bezahlt werden müssen.(Kein schlechter Witz)
      • Sogar der Weihrauch, der Messwein und die Messgewänder u. v. m. werden bei der Militärseelsorge vom Staat bezahlt.
    • Vom Volksgeld finanzieren sie auch die meisten Kosten ihrer Einrichtungen (ca. 90 %, ca. 50 Milliarden Euro jährlich). Sie greifen wenig in die eigene Tasche (trotz 500 Milliarden Euro Vermögen). Dennoch haben sie dort das Sagen: Wer einen Geschiedenen heiratet, dem droht in einer katholischen Einrichtung die Kündigung etc.
    • Der Clou: Auch Moslems, Atheisten und aus der Kirche Ausgetretene müssen Gehälter von katholischen Bischöfen zahlen, da das Geld aus dem allgemeinen Steuertopf genommen wird (also nicht von den Kirchensteuern, wie manch einer glaubt).
    • Baut eine örtliche Kirchengemeinde einen neuen Kindergarten, so bezahlt sie z.B. nur 1/3 der Kosten, 2/3 zahlt der Staat. Die Kirche wird jedoch alleiniger Eigentümer. (Oft wird das Grundstück gar geschenkt.) So wächst der Grund- und Immobilienbesitz der Kirche kontinuierlich.
    • Dies alles und noch vieles mehr ist »das Geheimnis des Staates und der Kirche.«
    • In der Summe von ca. 15,1 Milliarden Euro ist die weit gehende Staatsfinanzierung der kirchlichen Sozialeinrichtungen noch gar nicht enthalten: Für Caritas und innere Mission gibt es noch einmal ca. 50 Milliarden Euro extra Subventionen vom Staat. Die Kirchen selbst verwenden für öffentlich-soziale Zwecke nur ca. 8 % der ca. neun Milliarden Euro Kirchensteuer jährlich. Sie greifen nicht gern in die eigene Tasche, solange die Melkkuh, der Staat, sich melken lässt. So werden die blutigen Kirchenfundamente mit immer neuen Geldströmen aus der Staatskasse übergossen.
    • Wann wachen die Politiker auf?
    • Wozu braucht das Land Eminenzen? Wann endlich wird der Staat frei und die Kirchen und ihre Anhänger zahlen ihre
      »Hochwürdigsten Herren« und ihren Kult selber?

    Es ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der Nazi-Zeit, das heute noch gültig ist: das Reichskonkordat. Der Vertrag, den der Vatikan und das Hitler-Regime am 20. Juli 1933 schlossen, schrieb die Beziehungen zwischen Staat und Kirche fest. Inhaltlich war das beileibe kein Pakt mit dem Teufel – doch natürlich wertete das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl die Diktatur der Nationalsozialisten innenpolitisch wie international auf.

    Die Spanne des Vereinbarten reicht von der Kirchensteuer über die Militärseelsorge bis zum Religionsunterricht und sorgt immer wieder für Auseinandersetzungen. Etliche Regelungen wurden inzwischen durch Landesgesetze ersetzt, teilweise auch infrage gestellt. Dennoch will niemand an dem Vertrag rütteln. „Weder Kirche noch Staat haben Interesse daran, eine solche Debatte loszutreten“, glaubt der Potsdamer Historiker Thomas Brechenmacher.

    Nationalsozialismus und KircheHistoriker verteidigt Reichskonkordat

    Special

    Grundsätzliches und Details

    Die 34 Artikel sind ein Sammelsurium aus Grundsätzlichem und Details. Manifestiert wird die „Freiheit des Bekenntnisses“ und das Recht der katholischen Kirche, „ihre Angelegenheiten selbstständig zu ordnen und zu verwalten“. Der Bestand theologischer Fakultäten, Bekenntnisschulen, Orden und Stiftungen wird garantiert. Gefordert wird aber auch ein Treueeid der Bischöfe gegenüber dem Reichspräsidenten und ein sonntägliches „Gebet für das Wohlergehen des Deutschen Reiches und Volkes“.

    Interesse der Kirche

    Ausgangspunkt für die Verhandlungen waren die politischen Umbrüche des Ersten Weltkrieges. Die katholische Kirche versuchte in mehreren Ländern, ihr Verhältnis zum Staat vertraglich zu regeln. Als Menetekel stand die Situation in der Sowjetunion vor Augen: Dort setzte nach dem Abbruch der Kontakte 1925 die Verfolgung von Priestern durch die Kommunisten ein.

    Umschwung 1933

    In Deutschland war der Apostolische Nuntius Eugenio Pacelli – der spätere Papst Pius XII. – unterwegs und schloss Konkordate mit Bayern, Preußen und Baden. Auf Reichsebene fand er in der Weimarer Republik wenig Unterstützung. Das änderte sich mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten. Franz von Papen, Vizekanzler unter Adolf Hitler, gab bereits im April 1933 bekannt, dass er eine Einigung mit der Kirche anstrebe.

     

    Gegenleistung akzeptiert

    Der Vatikan wollte damit vor allem die katholischen Priester und Verbände schützen. Als Gegenleistung akzeptierte er, dass diese sich nicht mehr politisch betätigen durften – eine von Hitlers Hauptforderungen. Die einflussreiche katholische Zentrumspartei, der von Papen angehörte, löste sich unter dem Druck der Nazis bereits vor dem Vertragsabschluss auf.

    Prestigegewinn für die Nazis

    Uneinig sind sich die Historiker darüber, ob der Vatikan das aufstrebende Nazi-Regime mit dem Vertrag anerkannte und damit zu seiner Aufwertung beitrug. Der Prestigegewinn für die Nazis, vor allem in der Außenpolitik, ist allerdings unbestritten.

    Kalkül nicht aufgegangen

    Der von der Kirche erhoffte Schutz blieb jedoch aus. Die Nazis ließen Priester und Bischöfe in den Folgejahren wegen vorgeschobener Devisen- und Sittlichkeitsvergehen verurteilen, verboten Jugendorganisationen, schlossen Bekenntnisschulen. Sie drängten die katholische Kirche „sukzessive auf ein Sakristeichristentum“ zurück, urteilt der Bonner Theologe Christoph Kösters heute.

    „Mit brennender Sorge“

    Der Vatikan kündigte das Konkordat trotzdem nicht auf. Papst Pius XI. – Vorgänger von Eugenio Pacelli auf dem Heiligen Stuhl – beließ es 1937 bei einer Enzyklika „Mit brennender Sorge“, in der er die Vertragsverletzungen anprangerte. „Innerkirchlich wuchsen dadurch die Spannungen im Episkopat über den richtigen Kurs gegenüber dem Regime“, schreibt Kösters in seinem Aufsatz „Katholische Kirche im nationalsozialistischen Deutschland“ (Kösters Text beginnt auf der ersten Seite der pdf-Datei, die Sie hier downloaden können, etwas weiter unten).

    Der Bruch blieb aus

    Allerdings führte dies nicht wie bei den Protestanten zum internen Bruch. Die evangelischen Pfarrer liefen nach der Machtergreifung mehrheitlich zu den gleichgeschalteten Deutschen Christen über. Nur eine Minderheit sammelte sich in der Bekennenden Kirche, deren Vordenker Dietrich Bonhoeffer wegen Widerstands gegen die Nazis hingerichtet wurde. „Eine katholische Widerstandsbewegung gab es nicht“, konstatiert Kösters. Nach seinen Erkenntnissen verhielten sich die meisten Gläubigen gegenüber dem Staat als Ordnungsmacht loyal. Einzelne Bischöfe bezogen jedoch kritische Positionen und unterstützten Hilfsorganisationen für Verfolgte der Nazis.

    Immer wieder Zweifel

    Nach der Nazi-Diktatur wurde die Gültigkeit des Konkordats immer wieder in Zweifel gezogen. Der Streit entzündete sich meist am Religionsunterricht. 1957 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Vertrag für gültig. Allerdings obliege die Verantwortung für die Bildung den Ländern, die damit auch Regelungen treffen könnten, die dem Konkordat widersprechen. Dies ist inzwischen gängige Praxis.

    #erzieher, #heinz-duthel, #kirche, #nonnen, #pfarre, #psychologen, #vergewaltigungen-und-misshandlungen

    Heinz Duthel

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    Jacob Rothschild erhält alle Patente für implantierbare Microchips bei Arbeitslosen ALG II

    Unter den Passagieren an Bord des verschwundenen Malaysia Airlines Flug MH370 befanden sich 20 Chinesen die alle bei der US-Firma „Freescale Semiconductor“ arbeiteten. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent. Das Patent beinhaltet auch die Nutzung für implantierbaren Microchips. Diese Microchips sollen letztendlich als Erkennungschip in menschliche Körper implantiert werden.

     

    Patentinhaber:

    Peidong Wang, Suzhou, China, (20%)

    Zhijun Chen, Suzhou, China, (20%)

    Zhihong Cheng, Suzhou, China, (20%)

    Li Ying, Suzhou, China, (20%)

    Freescale Semiconductor Austin TX (20%)

    Datum Patent-Beantragung: 21. Dezember 2012

    Datum Patent-Eintragung: 11. März 2014

    Datum des Verschwindens von MH370: 08. März 2014

    Nachfolgend ein Hinweis, von MMNews.de publiziert: Zwischen Beantragung eines Patents und seiner Eintragung können mehrere Wochen bis Monate vergehen. Die Beantragung des Patents erfolgte bereits am 21. Dezember 2012.

    #jacob-rothschild-erhalt-alle-patente-fur-implantierbare-microchips-bei-arbeitslosen-alg-ii, #m8y1

    HotelVertrieb kostet Sie Geld, doch kein Vertrieb kostet Sie Umsatz! Omnibusatlas.eu

    HotelVertrieb kostet Sie Geld, doch kein Vertrieb kostet Sie Umsatz!

     

    Durch moderne Reiseverkehrsmittel und neue Medien ist die Welt kleiner geworden. Der potentielle Gast kennt viele Seiten des Buchs – er ist belesen: blättert durch Reisemagazine & Kataloge, recherchiert im Internet, besucht Bewertungsportale und ist auf der Jagd nach Sonderangeboten.
    Um gelesen zu werden, muss Ihr Hotel präsent sein.

    Im Mittelpunkt unseres täglichen Tuns steht der Gast. Reichen Homepage, Social Media und Buchungsplattformen aus, um von ihm gefunden zu werden? Welche Zielgruppen spreche ich an? Welche Märkte sind für mein Hotel relevant und wie unterscheidet sich das Buchungsverhalten? Welche Maßnahmen ergreife ich, um mein Hotel zielgruppenspezifisch buchbar zu machen?

    Wir unterstützen Sie dabei, die für Ihr Hotel relevanten Vertriebswege zu finden, zu bewerten, auf- und auszubauen und selbst nachhaltig anzuwenden, mit dem Ziel, den Umsatz dauerhaft zu steigern.

    #doch-kein-vertrieb-kostet-sie-umsatz, #hotelvertrieb-kostet-sie-geld

    Zukunft von Google Wenn das Vertrauen verspielt ist

    Vom Freund zum Feind: Google wurde mit seinem Versprechen der Nützlichkeit groß. Dieses Versprechen hat der Konzern gebrochen, für den Profit verrät das Unternehmen seine Ideale. Eine Chance für die Konkurrenz.

    Von Tobias Kniebe

    Sollte die Schlacht auf dem Feld der Meinungsmacher entschieden werden, dann sind die schwersten Geschütze inzwischen aufgefahren. Konkurrenten bekennen öffentlichkeitswirksam ihre Angst, Minister deuten die Möglichkeit der Zerschlagung an, EU-Beamte versprechen baldige „Disziplinierung“. Und doch scheint der Kampf gegen Google nicht weiter voranzukommen. Vielleicht geht der Angriff, der die absolute Monopolstellung des Internet-Riesen schwächen soll, nicht ganz in die richtige Richtung.

    Die historisch einmalige Vormachtstellung eines einzigen Anbieters – in Deutschland laufen 94 Prozent aller Suchanfragen bei Desktop-Rechnern über Google, bei Mobilgeräten gar 98 Prozent – kann niemand wünschen oder befürworten. So viel ist unbestritten. Wie genau man dagegen vorgehen will, das verschwimmt in den meisten Debattenbeiträgen aber sofort. Alle nur denkbaren Bedrohungsszenarien werden beschworen, die teilweise weit in der Zukunft liegen – bis hin zur künftigen Unterwanderung aller Haushaltsgeräte. Die Vorstellung, was eine politische Regulierung dagegen tun kann, muss notgedrungen diffus bleiben.

    Hier soll es dagegen um eine klare Fokussierung gehen – auf das aktuelle Geschäftsgebaren des Konzerns, und zwar ganz aus der Sicht des Endkunden. Was unter anderem auch zu dem Verfahren geführt hat, über das derzeit das Wettbewerbskommissariat der Europäischen Gemeinschaft zu entscheiden hat. Der Vorwurf lautet, vereinfacht gesagt: Google manipuliert seine Suche zum Nachteil jedes Nutzers, der irgendein Produkt kaufen möchte und dabei gern den besten Anbieter finden würde.

    Neben Google-Konkurrenten und EU-Beamten betrifft das nun wirklich alle, deshalb muss man es vielleicht noch einmal aufrüttelnder formulieren: Wenn du im Internet günstig etwas kaufen willst, ist Google seit bald zwei Jahren nicht mehr dein Freund, sondern dein Feind. Dies in einer Deutlichkeit zu kommunizieren, die wirklich bei jedem Internetnutzer ankommt, wäre aktuell der erste Schritt. Aber gerade das passiert nicht, oder nicht genug.
    Das beste und günstigste Angebot? Nicht so wichtig

    Der Grund ist nicht, dass Googles Praktiken nicht ausreichend dokumentiert oder kritisiert worden wären – seit den Änderungen des Geschäftsmodells in den Jahren 2012 und 2013 gibt sich da niemand mehr Illusionen hin. Wer mit seinem Produkt und seinem Preis bei Google ganz oben oder gut platziert am rechten Rand stehen will, muss seit Langem eine Textanzeige bezahlen.

    Bezahlen muss seit Neuestem aber auch, wer – womöglich sogar prominent und mit Bild – in der Mitte bei den Ergebnissen von Google Shopping auftauchen will. Dieses Geschäft ist Google wichtig. Weniger wichtig scheint es dem Konzern zu sein, wirklich das beste und günstigste Angebot herauszustellen. Oft genug findet man es nicht einmal auf der ersten Seite der Suchergebnisse, sondern viel weiter hinten. Oder gar nicht.

    Versprechen der Nützlichkeit? Gebrochen

    Nun könnte man trocken feststellen, dass Google ein kommerzielles Unternehmen ist, dass seine Milliarden eben genau mit bezahlten Anzeigen verdient. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Groß geworden ist die Firma schließlich mit dem gegenteiligen Versprechen: jene Ergebnisse im Ranking nach oben zu stellen, die dem Suchenden den größten Nutzen bringen. In einer Zeit, als alle anderen Suchmaschinen noch eine Flut von nutzlosen Treffern angezeigt haben, konnte Google dieses Versprechen einlösen. Der beispiellose Aufstieg der Firma und ihre aktuelle Marktmacht – all das hängt mit dem Vertrauen zusammen, das mit der Erfüllung dieses Versprechens erworben wurde.

    Und deshalb denken all die Google-Gegner, die nun im Staat und seinen Eingriffsmöglichkeiten die letzte Chance sehen, vielleicht zu apokalyptisch und fatalistisch. Vertrauen ist nämlich ein flüchtiges Gut. So mühsam man es erwerben muss, so leicht kann man es auch wieder verspielen. Die nächste Suchmaschine, das ist das Schöne am Netz, ist ja tatsächlich nur einen Mausklick entfernt. Wichtiger und erfolgsversprechender als Jammern und Wehklagen wäre es also, Googles gebrochenes Versprechen herauszustellen – und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

    Medienangebote, die Nützlichkeit verheißen, ihrem Geschäftsmodell nach aber von Anzeigen leben, sind ja wirklich kein neues Problem. Man kennt das Spiel, allerdings ohne die Monopolsituation, aus dem Printjournalismus. Dort wird es ebenfalls besonders heikel, wenn es um Shopping geht. Mode- oder Technikmagazine beispielsweise treten ja auch mit dem Versprechen an, ihre Leser bestmöglich zu informieren – und geraten regelmäßig in den Verdacht, diese Mission zu verraten, sobald Anzeigenkunden ihnen genügend Geld dafür bieten. Irgendwann bemerken die Leser die Manipulation und verlieren das Vertrauen – und wenn das erst einmal weg ist, kann man es kaum noch zurückgewinnen.

    Wahre Nützlichkeit und bestmögliche Informationen, durch Anzeigen finanziert – gerade am Beispiel des Printjournalismus kann man sehen, dass dieses Geschäftsmodell zwar nicht grundsätzlich fragwürdig sein muss, aber auf sehr fragilen Grundlagen beruht. Und so titanisch und unbesiegbar Google im Moment erscheinen mag – ein Windhauch des Misstrauens, der zum Sturm wird, könnte seine Basis schwer erschüttern. Oder aber ein besseres, weil nützlicheres und glaubwürdigeres Angebot.
    Bing-Manager machen zu viel nach

    In diesem Zusammenhang wirkt es äußerst merkwürdig, dass Microsofts Bing, die nächstgrößere Suchmaschine nach Google, sich nicht stärker von ihrem Konkurrenten absetzt. Bing lässt sich ebenfalls längst für seine Shopping-Ergebnisse bezahlen – zumindest in den USA, und bald wohl auch in Europa. Die Bing-Manager machen Google in dieser Hinsicht alles nach. Das wirkt kurzsichtig, eine vertane Gelegenheit, den übermächtigen Gegner unter Druck zu setzen. Aber es verwundert auch nicht.

    Das eigentliche Gegenmodell folgt nämlich einem radikaleren Prinzip. Es bietet Nützlichkeit und bestmögliche Information – aber ohne die Finanzierung durch Anzeigen, auf der Grundlage einer reinen Non-Profit-Philosophie. Wikipedia hat das für den Bereich der Lexika vorgemacht – aus dem Gefühl heraus, dass der Wissensschatz der Menschheit nicht in Verdacht geraten darf, durch kommerzielle Interessen manipulierbar zu sein. Trotz aller Probleme im Detail hat sich diese Idee umfassend durchgesetzt, auch weil sie in ihrer simplen, nichtkommerziellen Klarheit ziemlich unangreifbar ist.

    Eine Art Wikipedia für Produkte

    Nun kann man das Wikipedia-Prinzip nicht einfach auf den Bereich der Suchmaschinen übertragen, diese Vorstellung wäre naiv. Microsoft gab voriges Jahr zum Beispiel bekannt, dass es mit seinen Webangeboten, vor allem mit Bing, seit 2005 fast elf Milliarden Dollar verloren hat – bei dem nicht sehr erfolgreichen Versuch, halbwegs mit Google mitzuhalten. Umfassende Suchmaschinen verschlingen Geld, das niemand durch Spenden eintreiben kann, die technologischen Hürden sind enorm, und die Nutzerdaten, die Google inzwischen von uns allen gewonnen hat, bedeuten einen weiteren, schwer einholbaren Vorsprung.

    Interessant wäre allerdings die Vorstellung von ein paar selbstlosen jungen Internet-Cracks, die eines Tages den Plan fassen, Google in einem einzigen schmalen Bereich anzugreifen – und zwar ausgerechnet dort, wo es am meisten wehtut. Das Prinzip ergibt sich aus den vorangegangen Überlegungen von selbst. Auf den ersten Blick klingt es absurd, auf den zweiten stellt es die Logik des Kapitalismus wunderbar auf den Kopf: ein reines Non-Profit-Shoppingportal – eine Art Wikipedia für Produkte.

    Wahrscheinlich wird daran längst irgendwo gearbeitet, denn die Hürden sind sogar niedriger als bei Wikipedia selbst. Verlässliche und standardisierte Datenbanken, in die alle Hersteller dieser Erde ihre Produkte eintragen, gibt es längst. Und ein Interface, über das jeder halbwegs vertrauenswürdige Onlinehändler seinen besten aktuellen Preis mit diesen Daten verknüpfen kann, ohne dafür zu bezahlen – dafür braucht der richtige Programmierer vielleicht einen halben Nachmittag.

    Wohlgemerkt würde bei diesem Service nichts verkauft, es ginge nicht einmal um Produktempfehlungen – zentral wäre die faktische Information, der Charakter einer unbestechlichen Liste von Anbietern. Eine Preisvergleichsmaschine, aber eben ohne eigenes kommerzielles Interesse. Sobald sich dieser freie und unmanipulierte Service und die Philosophie dahinter herumgesprochen hätten, würde die Preissuche im Internet hier beginnen – und enden.

    Noch interessanter wäre dann nur die Frage, was Google dagegen tun könnte. Verschweigen, unterdrücken, ausklammern? Der Widerstand aller kommerziellen Suchmaschinen wäre wahrscheinlich enorm, weil so ein kostenloser Service geradezu lebensbedrohlich ist, wenn man sein Geld mit Anzeigen und bezahlten Klicks verdient. Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn sich eine derartige Killerapplikation nicht auch gegen alle Hindernisse um die ganze Welt verbreiten würde.

    Das bessere Prinzip, das nützlichere Angebot, das klarere Versprechen schlägt im Web am Ende doch alles andere. Durch dieses Gesetz ist Google zum Giganten aufgestiegen, durch dieses Gesetz kann Google auch wieder an Macht verlieren. Man müsste es nur besser nutzen. Und wenn die Politik dabei mithelfen will, ist sie sicherlich herzlich eingeladen.

     

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