Jahrelanger Kindermissbrauch in den Kinder und Erziehungsheimen. Und die Geschäftsstelle des Fonds Heimerziehung ist ‘ueberarbeitet’…

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche – Zusammen verfasst von Heinz Duthel

Die Bundesministerin f�r Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (CDU), besucht am Freitag (09.01.2009) in Darmstadt ein Mehrgenerationenhaus. Der Landtagswahlkampf lockt prominente Bundespolitiker nach Hessen. Die CDU bietet unter anderem Bundesfamilienministerin von der Leyen auf, die sich in Oestrich-Winkel, Darmstadt und Fulda �ber Mehrgenerationenh�user informiert. Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lhe (zu dpa lhe 7037 vom 09.01.2009) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Oft aus nichtigen Gründen waren etwa 800.000 Kinder und Jugendliche in der Nachkriegszeit vom Staat in rund 3.000 westdeutsche Heime eingewiesen worden. Unter der Obhut kirchlicher Trägervereine wie der Caritas und dem Diakonischen Werk waren die Jungen und Mädchen in den Heimen zum Teil gequält und misshandelt worden. „Viele Betroffene leiden heute noch unter den Folgen der Geschehnisse“, beklagt der Sprecher des Opfervereins, Michael-Peter Schiltsky. „Sie mussten folterähnliche Bestrafungen hinnehmen, harte industrielle Arbeit ohne Bezahlung und ohne Rentenansprüche ableisten, sie bekamen ungefragt Psychopharmaka, viele wurden über Jahre sexuell missbraucht.“

UPDATE !
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“.
In diesem ganzen Zusammenhang, IN BEZUG AUF DIE NACHKRIEGSDEUTSCHE HEIMERZIEHUNG ( WEST ca. 1949-1985 | OST ca. 1949-1990 ), hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen bekannt ? – Hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht somit ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu diversen schwerwiegenden Verstößen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bekannt ? – Hat das Parlament der Bundesrepublik Deutschland – der Deutsche Bundestag – nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach bestätigt dass dem im Nachkriegsdeutschland tatsächlich so war ? – Ist die Bundesrepublik Deutschland gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention somit nicht verpflichtet ALLE durch ihre Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention GESCHÄDIGTEN ANGEMESSEN ZU ENTSCHÄDIGEN ? ( Und hier ist nicht von Almosen oder Sozialhilfe die Rede ! — HIER IST VON WIRKLICHER ENTSCHÄDIGUNG DIE REDE ! ) – Worauf also wartet die Bundesrepublik Deutschland ?
Die Bundesrepublik Deutschland steht diesbezüglich nicht nur unter Beobachtung aller anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Menschenrechtskonvention aber auch unter Beobachtung der gesamten Weltengemeinschaft / Völkergemeinschaft ( einschließlich dem UNO-Antifolterkomitee ! )

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Jetzt Austritt aus der Kirche! Keine Kirchensteur fuer Sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

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Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche – Zusammen verfasst von Heinz Duthel

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    Nicht für alle waren die fünfziger und sechziger Jahre in der Bundesrepublik eine Zeit des Aufbruchs. In kirchlichen und in staatlichen Heimen wurden etwa 800.000 Kinder jahrelang unter heute unvorstellbaren Bedingungen gedemütigt, geschlagen, ausgebeutet und eingesperrt.
    Es waren meist nichtige Gründe, die zur Einweisung in die Erziehungsanstalten führten – Gründe, die ein gesellschaftliches Kartell bestimmte, zu dem Jugendbehörden, Gerichte, Lehrer, Nachbarn, Eltern und vor allem die damals noch einflussreichen Kirchen gehörten.
    Sie legten fest, was gut und böse, wer brav und wer ungezogen war und ab wann ein Mädchen als „sexuell verwahrlost“ zu gelten hatte. Es reichte schon wenn Nachbarn berichteten, dass ein Kind einer alleinerziehenden Mutter unpassend gekleidet sei oder mit 15 Jahren schon einen Freund oder Freundin hatte, auf Tanzveranstaltungen ging oder die Schule schwänzte. „Wenn du nicht brav bist, kommst du ins Heim“ war eine weitverbreitete Drohung damals. Und dort landete man schneller als man glaubte.
    Ein Martyrium im Dunkeln
    Wer einmal ins Heim eingewiesen wurde, blieb dort oft lange Zeit. Gut die Hälfte der Kinder war zwei bis vier Jahre in solchen Heimen. Andere verbrachten ihre ganze Kindheit und Jugend in den oft hermetisch abgeschlossenen Häusern.
    3.000 Einrichtungen waren es insgesamt in Westdeutschland. Viele Kinder litten unter schlecht ausgebildeten, unbarmherzigen Erziehern, die Idealen von Zucht und Ordnung anhingen und die Kinder seelisch und körperlich misshandelten. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, zur Strafe eingesperrt und ausgebeutet. Ein ausgeprägter und anhaltender Sadismus durchzog den Alltag jener geschlossenen Anstalten, die „gefallene Mädchen“ und „schwer erziehbare Jungen“ auf den Pfad der Tugend und den Weg des Herrn zurückbringen sollten.
  • Buecher von Heinz Duthel ueber Gewalt, Sex, Vergewaltigungen in Kinderheimen, Erziehungsheimen und Pfaffern in Jugendstrafanstalten
    https://play.google.com/store/books/details/Heinz_Duthel_Vergewaltigungen_und_Misshandlungen: „Vergewaltigungen und Misshandlungen“: Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
    https://play.google.com/store/books/details/Heinz_Duthel_Gequ%C3%A4lt_Missbraucht_und_Zerst%C3%B6rt?id=u94NAwAAQBAJ Gequält, Missbraucht und Zerstört!: 10 Jahre im Kinderheim, Erziehungsheim, Erzieher, Pfarrer, Jugendamt: Und Schuldig war immer ich!
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    Und sie haben mich Gequält, Missbraucht und Zerstört!: 10 Jahre im Kinderheim, Erziehungsheim, Erzieher, Pfarrer, Jugendamt: Und Schuldig war immer ich! Taschenbuch – 28. Februar 2014
    http://www.amazon.de/Wenn-nicht-brav-bist-kommst/dp/3732241165/ref=sr_1_16?s=books&ie=UTF8&qid=1426362469&sr=1-16: „Wenn du nicht brav bist, kommst du ins Heim“: Zucht und Unzucht Taschenbuch
    http://www.amazon.de/Kinder-Katholische-Kirche-Erziehungsheime–P%C3%A4dophilien-Helfershelfer/dp/3735786103/ref=sr_1_39?s=books&ie=UTF8&qid=1426362867&sr=1-39: Kinder – Katholische Kirche-Erziehungsheime- Jugendamt: Die Pädophilien Dämonen und ihre Helfershelfer
    http://www.amazon.de/Vergewaltigungen-Misshandlungen-systematisch-kirchlicher-misshandelt-ebook/dp/B00UNP4X2S/ref=sr_1_54?s=books&ie=UTF8&qid=1426362933&sr=1-54: „Vergewaltigungen und Misshandlungen“: Brutal und systematisch Kinder über Jahrzehnte in kirchlicher Obhut misshandelt
    http://www.xinxii.com/en/abusos-sexuales-de-sacerdotes-ninos-p-357644.html: ABUSOS SEXUALES DE SACERDOTES A NIÑOS SORDOMUDOS MEA CULPA..
    http://www.xinxii.com/en/christliche-prugel-gewalt-und-sexualer-missbrauch-p-360081.html: Christliche Prügel, Gewalt und sexualer Missbrauch .. unter dem Kreuz Jesus. Deutschland 1949 – 1972
    http://www.xinxii.com/en/die-scheinheiligen-p-354315.html: Die Scheinheiligen. Die katholische Kirche und der Sexual Missbrauch
    • Gewalt und Lust im Namen Gottes und im Auftrag des Jugendamtes. Das was man mit mir in diesen Jugend Zuchthäusern gemacht hat kann man nicht beschreiben mit Worten. Noch heute wieder in Deutschland nach 30 Jahren Legion und Söldner wache ich auf Durchgeschwitzt sehe den Kuttenpisser mit seiner Erzieher vor mir wie sie mir ihren Schwänze im Mund schieben damit ich die Zelle verlasse darf als Belohnung. Noch heute, schwerbehindert mit 64 würde ich denen die Schwänze abschneiden wenn ich sie sehen könnte, noch heute mit 64 würde ich die Nonne oder Schwester was sie war im Kinderheim, ihre alte stinkende Fotze wegreisen die sie mich schlecken ließ mit vielleicht 8 oder 9 Jahren…. Wenn man nach einer Flucht erwischt worden ist, landete man im Keller, dann kamen zwei oder drei von den Älteren Zöglingen mit den Kuttenpisser oder Erzieher man musste sich ausziehen, dann hielten einen zwei oder drei andere Zöglinge fest während der Pfarrer oder Erzieher sich einen wichsen liess und die anderen Zöglinge lachten lachten dazu. Man lag am Boden und weinte, die Tür zugeschlossen, Nackt ohne Klamotten für 2 Tage und Nächte. Angst wenn der Drecksack wieder kommt und einen was zum Anziehen gibt, und man ihm dafür wieder einen wichsen musste oder… Und da wundern sich manche, dass ich mich heute auf Ämter begleitet lasse, dort kommen diese Gefühle des Hass wieder hoch, gegen alles was Deutsche Dienststellen sind und was wohl kommt. Es war ja nicht die Kirchen, sondern es waren die Jugendämter die einen zu diesen Perversen kranken Kuttenpisser gebracht haben. Es waren Amtliche Dienststellen! Die Erinnerung daran ist schlimmer als 5 Jahre Fremdenlegion oder 25 Jahre als Söldner .. Staatliche Ämter und Kirchliche Stellen wo Kinder hinkommen sollten unter besonderer Beobachtung stehen!

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Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche ist ein Phänomen, das seit Mitte der 1990er Jahre weltweit größere öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Die Sensibilisierung für das frühere Tabuthema hat viele Opfer ermutigt, selbst noch 30 oder 40 Jahre nach den Vorfällen ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich zu machen. Sie berichten sowohl über Fälle sexuellen Missbrauchs, insbesondere durch Priester, Mönche und Nonnen sowie angestellte Erzieher innerhalb der römisch-katholischen Kirche an ihren Schutzbefohlenen und Untergebenen, als auch über den damaligen Umgang kirchlicher Stellen mit den Tätern und Opfern.

Zum 1. Januar 2012 wurde der „Fonds Heimerziehung“ als Ergebnis der Entscheidung des Deutschen Bundestages nach Übereinkunft des Bundes, der westdeutschen Bundesländer und der Kirchen errichtet. Es handelt sich dabei um einen Hilfefonds für Betroffene der Heimerziehung der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre. Den Forderungen der Betroffenen im Abschlussbericht des „Runden Tisches Heinerziehung“ nach einer Opferente wurde bei der Entscheidung durch den Deutschen Bundestag nicht gefolgt. Der Fonds ist mit 120 Millionen Euro azsgestattet. Davon sollen 40 Millionen für deinen Rentenersatzausgleich für Betroffene verwendet werden, die zwischen 14 Jahren und der Volljährigkeit in stationären Einrichtungen meist ohne Bezahlung arbeiten mussten (Zwangsarbeit im Sinne Artikel 12 GG), ohne dass dafür Sozialabgaben abgeführt worden sind.
Eine entsprechende Regelung wurde mit dem Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ auch für die Opfer der Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990 getroffen.

Genauere Angaben, wie und bei welcher Beratungsstelle des jeweiligen Bundeslandes in dem die Betroffenen heute leben zu beantragen sind, finden Sie unter: www.fonds-heimerziehung.de

“Wollen die Bundesländer sich aus dem 120-Millionen-Fonds für die ehemaligen Heimkinder bedienen?“
In der letzten gemeinsamen Beratung mit Vertretern von Bund, Länder und Kirchen (AG Leistungsrichtlinien) hat sich zu unserer Überraschung herausgestellt, dass die Länder mit Zustimmung der Vertreter des Bundes und der Kirchen beschlossen haben, dass sie sich die Kosten für die in den Ländern aufzubauenden niedrigschwelligen Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder aus dem 120 Mio.-Fonds mit bis zu 10% (= 12 Mio. ¤) bezahlen lassen wollen.
Fadenscheinige Begründungen…
Die Vertreter von Bund, Länder und Kirchen weisen zur Begründung auf eine Empfehlung des RTH hin, der eine Finanzierung von Beratungsarbeit aus Fondsmitteln als Teil der Aufarbeitung  vorsehe. Zwar habe der RTH diese Beratungsarbeit als Aufgabe einer zentralen Stelle formuliert; in der praktischen Umsetzung sei aber eine ortsnahe Beratung zielführender.
Doch eine  Empfehlung vom RTH,  dass eine zentrale Stelle die eigentliche Beratungsarbeit leisten solle, gibt es nicht. Immer ging man davon aus, dass die Beratung vor Ort in den Anlaufstellen erfolgen soll.
Das Verhalten der Vertreter von Bund, Ländern und Kirchen ist skandalös, ….
·    weil das gegebene Wort am Runden Tisch Heimerziehung gebrochen wird,
·     weil eine solche 10%-Rückholfinanzierung durch die Länder in nicht öffentlich verhandelten Absprachen ohne Beteiligung der ehemaligen Heimkinder  beschlossen wurde,
·   weil es gegen den Wortlaut, Sinn und Zweck der Ergebnisse des Abschlussberichtes des Runden Tisches und des Beschlusses des Bundestages ist,
·  weil es den ehemaligen Heimkindern – abgesehen von der geforderten und unerfüllt gebliebenen Entschädigungsforderung – nicht mal die vollen 120 Mio. belässt, was sie ohnehin als unangemessen und zu wenig beurteilen,
·  weil es den ehemaligen Heimkindern zeigt,  dass die Bundesländer ihre am RTH gemachten Zusagen, brechen, um ihre Kosten zu reduzieren,
·   weil es symbolisch den ehemaligen Heimkinder wieder einmal ihre Unterwerfung demonstriert unter eine obrigkeitliche Abhängigkeit wie zu Zeiten der damaligen Heimerziehung (hier bestimmen jetzt die Geldgeber, nicht der RTH, nicht der Bundestag),
Die 10%-Kürzung muss zurückgenommen werden…
Die 10%-Refinanzierung der Anlaufstellen durch die Länder ist eine einseitige und unabgesprochene Kürzung der Finanzierungszusagen der Länder zu Lasten der ehemaligen Heimkinder.
Wir fordern deshalb mit Nachdruck:
Wenn die Länder den ehemaligen Heimkindern den 120-Mio-Fonds – wie im Abschlussbericht des RTH und im Beschluss des Bundestages in Absprache mit den Ländern zugesagt – zukommen lassen wollen, dann müssen sie aus ihrem jeweiligen Haushalt die Einrichtung und Unterhaltung der Anlaufstellen zusätzlich finanzieren.
[1]         Der Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung (AFH) hat sich vor wenigen Wochen im September gebildet, um an der Umsetzung der vom Runden Tisch Heimerziehung (RTH) und dem Beschluss des Bundestages vorgegebenen Fondslösung im Interesse der ehemaligen Heimkinder mitzuwirken. Hierzu hat der AFH drei seiner Mitglieder in die von Vertretern des Bundes, der Länder und Kirchen tagende AG Leistungsrichtlinien entsandt, die bis Ende des Jahres für einen funktionierenden Fonds sorgen will, aus dem die ehemaligen Heimkinder ihre Leistungsanträge wegen erlittener Folgeschäden aus der damaligen Heimerziehung stellen können.

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Am Ende geht’s immer ums Anfangen…

Am Ende geht’s immer ums Anfangen…

#am-ende-gehts-immer-ums-anfangen

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche – eBook by Heinz Duthel | XinXii

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

Die heilige Trödelbude – Sodom und Gomorrha

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Author: Heinz Duthel
Length: 132 page(s)
Language: Deutsch
Written: Mar 2014
Sales Rank:  XinXii Sales Rank
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"Und alle haben geschwiegen" – ZDF.de

 

Fernsehfilm der Woche: „Und alle haben geschwiegen“ – ZDF.de.

Zahlen und Fakten von Peter Wensierski

In den sechziger Jahren gab es 3000 Heime für Kinder und Jugendliche mit mehr als 200.000 Plätzen – etwa 65 Prozent davon waren katholisch oder evangelisch, knapp 25 Prozent staatlich, der Rest in freier oder privater Trägerschaft. Gut die Hälfte der Kinder war zwei bis vier Jahre in den Heimen untergebracht, andere verbrachten ihre ganze Kindheit und Jugend in den oft hermetisch abgeschlossenen Häusern, die sie nicht verlassen durften. Erst mit Vollendung des 21. Lebensjahres – der damaligen Volljährigkeit – wurden sie entlassen. Die Zahl der Kinder, die von 1945 bis 1975 in westdeutschen Heimen waren, wird auf 800.000 bis über eine Million geschätzt.
(Quelle: Runder Tisch Bundestag)

#und-alle-haben-geschwiegen-zdf-de

Abschlussbericht "Runder Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre" (RTH)

Am 13. Dezember 2010 wurde der Abschlussbericht des RTH während einer großangelegten Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der VEH e.V. reagierte empört auf bekannt gewordene Einzelheiten des Berichtes und auf das Zustandekommen des „einheitlichen“ Abstimmungsergebnisses“. Der VEH e.V. reklamierte in einer eigenen Pressekonferenz, dass:

  • der im Abschlussbericht vorgeschlagene Fonds (zu gründen von Bund, Ländern und den beiden großen Kirchen) mit 120 Millionen Euro auf keinen Fall ausreichend sei – rein rechnerisch ergebe das eine Summe von höchstens 1.000 bis 4.000 Euro pro Person;
  • eine „Entschädigung“ an sehr detaillierte Einlassungen von Seiten der ehemaligen Heimkkinder geknüpft sei;
  • den ehemaligen Heimkindern in großen Teilen ihrer Schilderungen NICHT gefolgt wurde – obwohl am RTH immer wieder betont wurde, dass die Schilderungen der Ehemaligen glaubhaft seien;
  • ehemalige Heimkinder mit Behinderungen erst gar nicht berücksichtigt worden seien;
  • ehemalige Heimkinder aus der Ex-DDR ebenso wenig berücksichtigt wurden;
  • das Zeitfenster (50er und 60er Jahre) eindeutig zu klein sei;
  • großer Druck auf die HeimkindervertreterInnen bei der Abstimmung ausgeübt wurde, um hier eine Einstimmigkeit herzustellen;
  • die Stimme eines Vertreters, der ausdrücklich mit NEIN abgestimmt hatte, wurde gar nicht erst gezählt.

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