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Social Media Weekly: Landtagswahl in Sachsen – Wie die AfD aus einer Glatze negativen Haarwuchs macht

Wie wäre wohl das Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen ausgefallen, wenn statt der Wahlzettel die Tweets ausgezählt worden wären? Ohne Frage viel lustiger. Da war zum Beispiel zu erfahren, warum es genauso wichtig ist zur Wahl zu gehen wie Zähne zu putzen („Sonst wird’s braun“) oder wie die Schönfärber von der AfD aus „ausländerfeindlich“ „inländerfreundlich“ gemacht haben und eine Glatze so flugs so etwas wie „negativer Haarwuchs“ werden könnte.

Fest steht: Die Stimmung bei Twitter drehte vom überwiegend Negativen ins Positive als Sonntagnacht feststand, dass es die NPD doch nicht über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft hat. Gut 800 Stimmen fehlen ihr am Ende für den Wiedereinzug ins Parlament.

Weniger überraschend: Das Land bleibt trotz kleiner Verluste in CDU-Hand und Ministerpräsident Stanislaw Tillich kann weiter regieren, auch wenn er einen neuen Koalitionspartner suchen muss. Denn die FDP hat es nicht mehr in den Landtag geschafft. Zur Wahl steht – zumindest auf dem Papier – eine Koalition mit SPD, Grünen oder der AfD. Die Alternative für Deutschland hat es zum ersten Mal geschafft, in ein Landesparlament einzuziehen.

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Tweet-Thema Nummer eins: AfD

In fast 52.000 Tweets am Wahlsonntag und dem Tag danach ist die Partei mit ihrem Chef-Euro-Skeptiker Bernd Lucke allein gut 18.300 Mal erwähnt worden und die NPD über 13.700 Mal. Die klassischen Parteien CDU/CSU (rund 8.800 Mal), FDP (5.800 Mal), SPD (5.700 Mal) und die Grünen (knapp 3.300 Mal) sowie die Linkspartei (knapp 2.600 Mal) kamen aufaddiert gerade mal auf unter 26.300 Nennungen; in manchen Tweets sind mehrere Parteien genannt worden.

Die 140-Zeichen-Nachrichten mit Erwähnung der AfD oder „Der Merkel-Schreck“, wie Spiegel-Online titelte, sind zwar zu rund 37 Prozent in einem positiven Ton verfasst worden.

Aber bei unserer präzisen und umfassenden Untersuchung der deutschsprachigen Äußerungen und Meinungen auf Twitter mit unserem Social Intelligence-Tool Attensity Analyze zeigt sich, dass die Anzahl der Tweets mit einer positiven Tonalität auf nur wenige Nachrichten zurückzuführen ist. Es sind 140-Zeichen-Texte wie diese: „#sltw14 gute Stimmung bei der AfD in Berlin.

Chef Lucke freut sich über das ,Vertrauen der Bürger'“ von Marie-Kristin Boese (ARD-Hauptstadtstudio) und den Wahlaufruf von @PhilippRaith von der AfD: „Liebe #Bürger aus #Sachsen: Noch haben die #Wahllokale eine Stunde geöffnet! Wählen Sie! Wählen Sie die Alternative für Deutschland (AfD)!“.

Vor allem der AfD-kritische Tweet von @Endzeitkind „Leute wählen #AfD wegen Inhalte. Sehr erschreckend wenn man die Inhalte kennt…“ erreichte mit knapp 250 Retweets die dritthöchste Resonanz gemessen an den Weitersendungen. Der Video-Blogger zieht in seinem Tweet mit Links zu Wahlplakaten der AfD und der NPD eine Parallele zur rechtradikalen Partei.

Und auch der Tweet von Spiegel-Korrespondent Hasnain Kazim „Wenn die #AfD gegen den Euro und für die Rückkehr zur D-Mark ist, ist sie dann in #Sachsen für die Rückkehr zur DDR-Mark?“ schaffte es mit 121 Tweets unter die Top 10 der am häufigsten retweeteten 140-Zeichen-News zur Sachsen-Wahl.

Nicht mehr fremdenfeindlich, sondern inländerfreundlich

Die rechtsextreme Partei, die jetzt eine Neuauszählung bei der Landtagswahl durchsetzen will, ist fast zu 100 Prozent von der Twitter Community abgelehnt worden. So twitterte zum Beispiel @KatharinaKoenig von DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Drei #Nazis aus #Jena tauchen über Jahre in #Sachsen unter, ermorden 10 Menschen & 15 % der Sachsen wählen rassistische Parteien…“.

Immerhin 153 Twitterer sendeten die Nachricht weiter. @peterbreuer („Ein Satz sagt mehr als 1000 Worte“) spießte gekonnt die Rhetorik-Spielereien auf: „Die NPD ist nicht mehr fremdenfeindlich, sondern inländerfreundlich. Soso. Glatze heißt vermutlich ab sofort negativer Haarwuchs.“ – 135 Retweets.

— Peter Breuer (@peterbreuer) 31. August 2014

An 800 Stimmen hängt’s

Die Frage, ob es die NPD wieder ins sächsische Parlament schafft, war denn auch eines der bestimmenden Themen in der Twitter Community – nur noch übertroffen von der AfD mit der Frage nach einem erstmaligen Einzug. Mit über 540 Mal ist die Kurznachricht von Wahlrecht.de am häufigsten retweetet worden: „Nach dem vorläufigen Endergebnis landet die NPD bei 81.060 von 1.637.364 Listenstimmen (4,95 %). Es fehlen der NPD somit 808 Stimmen…“.

@Wahlrecht_de hat 21.500 Follower; die Internet-Seite des Physikers Martin Fehndrich informiert zu den Themen Wahlen, Wahlrecht, Wahlverfahren und Wahlprognosen. @Wahlrecht_de war der am häufigsten genutzte Username bei der Landtagswahl in Sachsen. Die Amadeu Antonio Stiftung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus mäkelt sogleich: „Keine #NPD mehr im sächsischen Landtag ist erfreulich, aber es war kein Resultat einer gezielten Auseinandersetzung! 800 Stimmen fehlten …“.

Insgesamt sammelten die Wahlspezialisten um Martin Fehndrich mehr als 850 Nennungen mit eigenen und weitergeleiteten Tweets ein und damit mit Abstand die meisten. Selbst die Tweets der beiden Nachrichtensendungen ZDF und Tagesschau kamen nur auf 531 respektive 438 Nennungen. So hatte auch die Wahl-Themenseite bereits am Mittag des Wahlsonntags ihre 181 Mal weitergesendete Hochrechnung getwittert: „Die NPD wird nach unseren Berechnungen an der 5-%-Hürde scheitern! Details folgen gleich…“.

— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) 31. August 2014

Wählen und Zähneputzen

Die niedrige Wahlbeteiligung (unter 49 Prozent) haben viele Twitterer als Gefahr für die Demokratie gesehen. So twitterte die Piratenpartei: „15 % für Rechtsaußen und rechtsextreme Parteien. Wahlbeteiligung unter 50 %. Das ist mehr als nur ein Warnsignal für unsere Demokratie…“. 303 Retweets konnte die Satire-Zeitung „Der Postillon einsammeln, indem sie konstatierte, dass die Demokratie in Sachsen an der 50-Prozent-Hürde gescheitert sei. Politik-Kampagnen-Spezialist @juliusvandelaar („Veteran of the #Obama2012 & ’08 campaign“) mischte denn auch ganz vorne mit bei den am häufigsten weitergeleiteten Nachrichten (105 Retweets).

Er schrieb: „Absolute Mehrheit in #Sachsen für die Nichtwähler…“.

— Der Postillon (@Der_Postillon) September 1, 2014

Geschlagen wurde er aber noch von Schebacca (107 Weitersendungen). Er hatte ein Foto mit eindeutiger Bildsprache zum Transport seiner Meinung gefunden: „In der Dresdener Fußgängerzone steht noch ein NPD Wahlplakat…“.

Das Kunststück, Kritik an der NPD und zugleich der niedrigen Wahlbeteiligung zu thematisieren, gelang Sport1-Journalist Mike Lukanz exzellent: „Wahlbeteiligung unter 50 %. Wie sagte schon Hagen Rether: ‚Wählen ist wie Zähneputzen‘. Wenn Du es nicht tust, wird’s braun.“ Und sammelte 201 Retweets ein.

— Schebacca® (@Schebacca) 1. September 2014

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